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Wirtschaft Über die neue Rolle von Opel im PSA-FCA-Verbund

Durch die Fusion der PSA-Gruppe mit FCA treffen unterschiedliche Interessen sowie technische und wirtschaftliche Reifegrade aufeinander. Wie steht Opel in der neuen Struktur da?

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Opels Produktionsstandorte sind nicht ausreichend ausgelastet.
Opels Produktionsstandorte sind nicht ausreichend ausgelastet.
(Bild: Opel)

Das gesprochene Wort gilt in der Autobranche bekanntlich nicht sehr lange. Erst im September hatte PSA-Chef Carlos Tavares einer Allianz mit dem italienisch-amerikanischen Autokonzern FCA eine deutliche Absage erteilt. Vor Journalisten sagte er: „Wir brauchen kein Bündnis, wir konzentrieren uns auf uns.“ Die Transformation würde hart, sagte der Portugiese weiter, die Branche gerate in einen Sturm. Sein Unternehmen sei jedoch „hochprofitabel“.

Genau 50 Tage später platzte die Bombe: Die beiden Hersteller planen eine Hochzeit, der Manager kassierte seine Aussage. Die Fusion soll „unter Gleichen“ stattfinden. Tavares, bekannt als Sanierer par excellence, soll den Auto-Riesen als Vorstandsvorsitzender führen, „anfangs für fünf Jahre“, wie die Konzerne in einer Mitteilung verkünden. Vier Wochen haben die Hersteller um einen Deal gefeilscht, nun ist es offiziell: Das transatlantische Mega-Bündnis wird der weltweit viertgrößte Hersteller.

Über den Autor

 Svenja Gelowicz

Svenja Gelowicz

Autojournalistin