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Elektromobilität UPS und BPW testen neues E-Fahrzeug in Köln

| Autor: Jens Scheiner

UPS und der Automobilzulieferer BPW testen ein neues Zustellfahrzeug in Köln. Der Transporter ist ein umgebautes Dieselfahrzeug, das nun über einen Elektroantrieb verfügt.

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UPS und BPW haben gemeinsam ein Dieselbetriebenes Zustellfahrzeug in einen E-Transporter umgebaut.
UPS und BPW haben gemeinsam ein Dieselbetriebenes Zustellfahrzeug in einen E-Transporter umgebaut.
(Bild: BPW )

UPS und der Zulieferer BPW bauten ein dieselbetriebenes Zustellfahrzeug in einen E-Transporter um. Bei dem aktuell auf den Straßen Kölns fahrenden Testfahrzeug handelt es sich um ein konventionelles 7,5 Tonnen-Zustellfahrzeug, das mit einer zweimotorigen elektronisch angetriebenen Hinterachse nachgerüstet wurde. Die Technik kommt von dem Automobilzulieferer BPW Bergische Achsen. Die beiden Motoren und das Getriebe sind direkt in die Hinterachse integriert. Für Strom sorgt eine 84 Kilowattstunden starke Batterie, die eine Reichweite von etwa 100 Kilometern ermöglichen soll.

Seit dem Jahr 2008 setzt UPS in Deutschland Elektrofahrzeuge für die Paketzustellung ein. Da es derzeit keine rein elektrischen 7,5-Tonnen-Fahrzeuge auf dem Markt gibt, begann das Logistikunternehmen im Jahr 2010 mit der Umrüstung konventioneller Dieselfahrzeuge. Derzeit sind eigenen Angaben zufolge in Deutschland mehr als 80 elektrische Fahrzeuge im Einsatz – vor allem solche der 7,5-Tonnen-Klasse.

Weitere alternative Kraftstoffe im Fokus

Mit seinem Ansatz der „Rollenden Labore“ setzt UPS weltweit rund 10.000 emissionsarme Fahrzeuge ein, um festzustellen, welche alternativen Kraftstoffe und Fahrzeugkonzepte auf verschiedenen Routen und Arbeitszyklen am besten funktionieren. Dazu gehören elektrische, hybridelektrische, hydraulische Hybridantriebe, sowie die Kraftstoffe Ethanol, komprimiertes Erdgas (CNG), verflüssigtes Erdgas (LNG) und Propan.

UPS hat sich eigenen Angaben zufolge zum Ziel gesetzt, bis 2025 40 Prozent seines Kraftstoffs aus kohlenstoffarmen oder alternativen Kraftstoffen zu beziehen. Darüber hinaus werden bis 2020 jährlich ein Anteil von 25 Prozent der Neuwagenkäufe aus solchen mit alternativen Kraftstoffen bestehen.

Über BPW Bergische Achsen

BPW Bergische Achsen ist die Muttergesellschaft der BPW Gruppe. Mit mehr als 1.600 Mitarbeitern entwickelt und produziert das Familienunternehmen seit 1898 an seinem Stammsitz in Wiehl komplette Fahrwerksysteme für Lkw-Anhänger und -Auflieger. Zu den Technologien der BPW gehören unter anderem Achssysteme, Bremsentechnik, Federung und Lagerung.

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Über den Autor

 Jens Scheiner

Jens Scheiner

Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE