Neues China-SUV Viel Technik zum relativ günstigen Preis

Autor Andreas Wehner

Für 50.000 Euro bietet das Elektro-SUV Elaris Beo Laserlicht, Ruhesitze, große Displays und jede Menge Assistenten. Das klingt nach einem guten Deal. Und Elaris hat noch mehr Modelle im Köcher.

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Elaris verspricht beim Beo Premium zum kleinen Preis.
Elaris verspricht beim Beo Premium zum kleinen Preis.
(Bild: Elaris)

Mit Elaris geht ein neuer Anbieter chinesischer E-Autos in Deutschland an den Start. Im Juli will der Importeur mit Sitz im rheinland-pfälzischen Grünstadt die ersten Einheiten des Elektro-SUVs Beo ausliefern. Wie das Unternehmen mitteilte, kommt das Auto in Vollausstattung für 49.900 Euro auf den Markt. Zieht man die E-Auto-Prämie ab, bleiben 41.330 Euro. Kunden können den Elaris Beo aktuell gegen eine Anzahlung von 1.000 Euro bestellen.

Das SUV tritt in der Klasse des Hyundai Ioniq 5 oder des VW ID 4 an. Elaris verspricht für das frontgetriebene SUV eine Leistung von 150 kW. Die Lithium-Ionen-Batterie hat eine Kapazität von 72 kWh und fasst nach Herstellerangaben Strom für 460 Kilometer laut WLTP-Norm. Am Schnelllader soll sich die Batterie des Beo innerhalb von 30 Minuten von 20 auf 80 Prozent füllen lassen. An der 11-kW-Wechselstrom-Ladesäule dauert einmal Vollmachen laut Datenblatt sieben Stunden.

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Die Ausstattung des Elaris Beo ist ziemlich komplett und bietet sogar die eine oder andere Überraschung. Neben den üblichen Assistenzsystemen ist eine automatische Einparkfunktion an Bord. Wer lieber selbst steuert, kann zum Parken eine 360-Grad-Ansicht nutzen. Zudem verspricht Elaris Laserscheinwerfer.

Das SUV kommt mit einem 12,2-Zoll-großen digitalen Kombiinstrument und einem 12,8-Zoll-Touchscreen für Navi und Infotainment. Die elektrisch verstellbaren Ledersitze lassen sich auf Wunsch als Ruhesitze nutzen. Für eine angenehme Temperatur sorgt eine Vier-Zonen-Klimaautomatik. Ein Panorama-Glasdach ist ebenso Serie wie eine Ambientebeleuchtung.

Alles in allem scheint der Beo ein guter Deal zu sein. Allerdings muss Elaris die tatsächliche Qualität des Autos und vor allem die Sicherheit noch unter Beweis stellen.

Aktuell arbeitet Elaris mit drei chinesischen Autobauern zusammen, die zu den unzähligen kleinen E-Auto-Start-ups in China gehören. Der Beo stammt von Skywell, einem 2018 gegründeten Hersteller, dessen Haupteigner der Elektronikriese Skyworth und der Bushersteller Nanjing Golden Dragon Bus sind. Dorcen stellt die beiden Modelle Finn und Leo her und existiert als Fabrikat ebenfalls seit 2018. Der Elaris Zhidou wiederum stammt von einem Hersteller gleichen Namens und wird in anderen Märkten als Zhidou D2 verkauft. Einer der Anteileigner ist laut Elaris der Geely-Konzern.

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