Antrieb Volkswagens neuer Vollhybrid im Fahrtest

Von Gernot Goppelt 4 min Lesedauer

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Der Volkswagen-Konzern ergänzt mit einem seriell arbeitenden Vollhybriden seine mild hybridisierten Verbrennungsmotoren. So fährt sich der Antrieb.

Der neue Vollhybridantrieb im VW T-Roc – die Nickel-Mangan-Kobalt-Batterie mit 1,6 kWh ist flüssigkeitsgekühlt und unter der hinteren Sitzbank angeordnet. (Bild:  Volkswagen)
Der neue Vollhybridantrieb im VW T-Roc – die Nickel-Mangan-Kobalt-Batterie mit 1,6 kWh ist flüssigkeitsgekühlt und unter der hinteren Sitzbank angeordnet.
(Bild: Volkswagen)

Die deutsche Automobilindustrie hat bislang die Finger vom Vollhybrid gelassen und stattdessen auf den Diesel und auf effiziente Downsizing-Ottomotoren gesetzt. Doch nun bringt Marktführer Volkswagen erstmals einen eigenen, zusammen mit Schaeffler entwickelten Hybridantrieb auf den Markt. Volkswagen begründet diese Entscheidung unter anderem mit einem Weltmarkt, der unterschiedliche Antriebskonzepte fordert.

In China seien neben elektrischen Antrieben weiterhin Plug-in-Hybride und Range Extender gefragt, in Nord- und Südamerika Plug-in- und Vollhybride, in Europa zwar regulatorisch bedingt zunehmend Elektroautos, aber ergänzend auch effiziente Voll- und Plug-in-Hybride. Und wer weiß, ob das sogenannte Verbrennerverbot 2035 wirklich kommt, wie derzeit geplant.