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Technologietransfer Volvo und Geely gründen Joint Venture

Redakteur: Sven Prawitz

Volvo Cars und die Geely Holding gründen ein Joint Venture. Über das Gemeinschaftsunternehmen sollen Volvo, Geely Auto und Lynk & Co technische Entwicklungen teilen können.

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Volvo, Geely und Lynk gründen ein Joint Venture, das über ein Lizenzmodell den Technologietransfer zwischen den Unternehmen regelt.
Volvo, Geely und Lynk gründen ein Joint Venture, das über ein Lizenzmodell den Technologietransfer zwischen den Unternehmen regelt.
(Bild: Volvo)

Volvo Cars und die Geely Holding gründen ein neues Joint Venture: Mit dem neuen Technologieunternehmen wollen der schwedische Premium-Hersteller und die chinesische Automobilgruppe aktuelle und künftige Technik stärker teilen. Neben größeren Synergie- und Skaleneffekten soll die intensivere Zusammenarbeit die Entwicklung der nächsten Generation elektrifizierter Fahrzeuge beschleunigen. Gemäß der am heutigen Donnerstag (20. Juli 2017) unterzeichneten Absichtserklärung teilen sich Volvo Cars, Geely Auto und Lynk künftig Fahrzeugarchitekturen und Motorentechnik über sogenannte Kreuzlizensierungen, die das neue Joint Venture koordiniert und verwaltet. Die Unternehmen werden auch beim Einkauf von Komponenten zusammenarbeiten, um die Beschaffungskosten zu senken. Die Transaktion obliegt der endgültigen Vereinbarungen und der Genehmigung der Behörden.

Geplante Ausweitung der Zusammenarbeit

Am neuen Joint Venture sind Volvo Cars und die Geely Holding je zur Hälfte beteiligt. Der Hauptsitz befindet sich in China, ein weiterer Firmensitz eröffnet im schwedischen Göteborg. Das geistige Eigentum über die gemeinsam genutzten Techniken verbleibt bei dem entwickelnden Unternehmen. Durch Lizenzvereinbarungen können Volvo, Geely und Lynk diese nutzen. Die Kosten für künftige modulare Fahrzeugarchitekturen und weitere Technik werden geteilt. Das Unternehmen, das die Entwicklung federführend betreut, gilt als Eigentümer, doch die anderen Unternehmen des Konzerns erhalten vollen Zugriff. In Zukunft ist auch eine Ausweitung der Zusammenarbeit auf Komponenten elektrifizierter Fahrzeuge wie Batteriezellen, Elektromotoren und Ladesysteme geplant.

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