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Elektromobilität VW Aero B: Das verspricht VW ab 2023 mit seinem Elektro-Shooting-Brake

Autor / Redakteur: Christoph Seyerlein / Jens Scheiner

Das Volkswagen-Werk Emden wird schon bald zum reinen Elektro-Standort. Den Passat zieht der Hersteller von dort ab – und ersetzt ihn durch einen Stromer, der seinen Vorgänger ziemlich alt aussehen lassen könnte.

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VW will ab 2023 einen Elektro-Shooting Brake anbieten.
VW will ab 2023 einen Elektro-Shooting Brake anbieten.
(Bild: Volkswagen)

Der VW Passat ist im Werk Emden bald Geschichte und wandert in die Slowakei. Die freiwerdenden Kapazitäten in Norddeutschland lässt Volkswagen aber nicht ungenutzt. Wie der Hersteller am Freitag (13. November) bestätigte, ist für den Standort schon relativ zeitnah ein neues Modell eingeplant: Ab 2023 soll dort ein elektrischer Shooting Brake vom Band laufen.

Noch bezeichnen die Wolfsburger das Modell mit dem Projektnamen „Aero B“. Wie genau das Fahrzeug letztlich heißen wird? Unbekannt. VW-Markenchef Ralf Brandstätter erklärte, man solle noch etwas abwarten. Optisch dürfte sich das Auto an einer Studie orientieren, die Volkswagen bislang als „VW ID Space Vizzion“ bezeichnet hatte.

Brandstätter nannte das geplante Modell in einem Beitrag beim Karrierenetzwerk Linkedin Volkswagens „Interpretation von nachhaltig Premium“. Das Auto solle sich „superschnell laden“ lassen und biete „von allem ein bisschen mehr: mehr Platz, mehr Reichweite, mehr Beschleunigung und mehr Höchstgeschwindigkeit.“

Etwas detaillierter wurde der Manager dann auch noch: Innen soll der „erste elektrische Variant im Markt“ so geräumig werden wie ein Phaeton. Zudem verspricht Brandstätter bis zu 700 Kilometer Reichweite pro Batterieladung.

Nächstes E-Auto für den Weltmarkt

Einmal in Wallung geschrieben, überschlug sich der Markenchef zum Abschluss seines Postings noch regelrecht in Lobeshymnen auf das künftige Modell. Das Auto sei „ein Fest für die Sinne – und für alle Tech- und Design-Fans“.

Zudem zeigte sich Brandstätter überzeugt, dass das Fahrzeug „auf der ganzen Welt viel Aufmerksamkeit erregen wird“. Anders als etwa der ID 3 wird der Aero B – wie auch immer er letztlich heißen mag – also wohl nicht allein den Europäern vorbehalten bleiben. Als erstes globales VW-Modell auf Basis des Elektro-Baukastens MEB soll in den nächsten Monaten der ID 4 den Weltmarkt erorbern.

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Über den Autor

 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«