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Produktion VW Emden: Umbau zum ID-Werk kostet eine Milliarde Euro

| Autor: Sven Prawitz

Volkswagen gibt weitere Details zur Zukunft seines Emder Werks bekannt. Insgesamt eine Milliarde Euro soll der Umbau zum E-Auto-Werk kosten.

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Baustelle am VW-Werk in Emden.
Baustelle am VW-Werk in Emden.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagen hat weitere Details zum Umbau seines Werks in Emden bekannt gegeben. Ab der ersten Jahreshälfte 2022 soll dort das Elektro-SUV ID 4 entstehen. Später sollen weitere rein elektrische Modelle hinzukommen, hieß es am Montag (6. Juli) aus dem Unternehmen. Wie VW weiter mitteilt, investiert der Konzern etwa eine Milliarde Euro in den Standort: Neben einer neuen Montagehalle werden Presswerk und Karosseriebau erweitert – die Lackiererei soll modernisiert werden. In der finalen Ausbaustufe soll die Kapazität für E-Fahrzeuge bis zu 300.000 Stück pro Jahr betragen.

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Übergangszeit für Passat und Arteon

Für eine mehrjährige Übergangszeit wird in Emden allerdings die Produktion von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor weiterlaufen. Bisher wird hier vor allem dem Passat gebaut aber auch der Arteon rollt in Emden vom Band.

„Wir bauen ein großes Automobilwerk in voller Fahrt um“, sagte Werkleiter Uwe Schwartz. Seit Herbst 2019 begleiten laut VW einzelne Mitarbeiter aus Emden den Anlauf des ID 3 in Zwickau. Mit dem Ziel die dort gesammelten Erfahrungen im zweiten E-Auto-Werk der Marke ebenfalls umzusetzen.

Mit Material von dpa

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Technikjournalist