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Wirtschaft

VW-Konzern investiert knapp 44 Milliarden Euro in Zukunftsthemen

| Autor/ Redakteur: Ampnet / Svenja Gelowicz

Volkswagen will in den kommenden fünf Jahren fast 44 Milliarden Euro alleine in die Bereiche Elektromobilität, automatisiertes Fahren, neue Mobilitätsdienste und Digitalisierung von Fahrzeugen und Werken stecken. Über die Investitionspläne der Wolfsburger.

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Über die Investitionsplanung hinaus hat sich der Aufsichtsrat am Freitag (16. November) mit weiteren wegweisenden Zukunftsprojekten befasst.
Über die Investitionsplanung hinaus hat sich der Aufsichtsrat am Freitag (16. November) mit weiteren wegweisenden Zukunftsprojekten befasst.
(Bild: Volkswagen)

Der Volkswagen-Konzern investiert in den kommenden fünf Jahren knapp 44 Milliarden Euro alleine in die Themen Elektromobilität, automatisiertes Fahren, neue Mobilitätsdienste und in die Digitalisierung seiner Fahrzeuge und Werke. Dies entspricht rund einem Drittel der Gesamtausgaben im Planungszeitraum von 2019 bis 2023. Das ist das Ergebnis der nun abgeschlossenen Konzern-Planungsrunde, die der Aufsichtsrat heute abgesegnet hat.

Um das Geld aus eigener Kraft auftreiben zu können, arbeitet der weltgrößte Autohersteller an der Ergebnisverbesserung in allen Marken und Gesellschaften. Diese haben Programme aufgesetzt, um die vereinbarten Ziele abzusichern. Sowohl die Sachinvestitions- als auch die Forschungs- und Entwicklungskostenquote im Konzernbereich Automobile sollen ab dem Jahr 2020 auf das wettbewerbsfähige Niveau von jeweils sechs Prozent sinken. Das Ziel eines Netto-Cash-Flows von jährlich mindestens zehn Milliarden Euro bis 2020 bleibt bestehen. In den kommenden beiden Jahren werden allerdings die Folgen der Dieselkrise die Finanzen noch belasten.

Nicht im Konsolidierungskreis und damit nicht in den genannten Planungen enthalten sind die Gemeinschaftsunternehmen in China: Joint Ventures finanzieren die Investitionen in Werke und Produkte aus eigenen Mitteln.

Leichte Nutzfahrzeuge: VW will Synergien mit Ford nutzen

Über die Investitionsplanung hinaus hat sich der Aufsichtsrat am Freitag (16. November) mit weiteren wegweisenden Projekten befasst. Die bereits zu einem früheren Zeitpunkt angekündigten Gespräche mit Ford über eine Kooperation im Bereich leichter Nutzfahrzeuge sollen demnach gut vorankommen. Durch die mögliche gemeinsame Entwicklung und Produktion von mehreren Modellen erhofft sich VW in diesem Bereich signifikante Synergien und Kostenentlastungen.

Das Unternehmen betont, dass beide Marken Wettbewerber blieben. Die eventuelle Zusammenarbeit beinhalte keine gemeinsamen Geschäfts-, Marketing- oder Preisstrategien. Dennoch werde man auch außerhalb des Segments weitere Felder der Zusammenarbeit mit Ford prüfen.

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