BMW Landshut „Wir haben unsere Fertigungen durchgängig aufrechterhalten“

Autor / Redakteur: Tina Rumpelt / Thomas Günnel

Stefan Kasperowski leitet das BMW-Werk in Landshut, den größten „Zulieferer“ des Autoherstellers. Er sieht die Coronakrise bis dato gut gemeistert und blickt auf die kommenden Herausforderungen: die Anläufe von iX und i4.

Stefan Kasperowski ist Werkleiter des BMW-Werks in Landshut.
Stefan Kasperowski ist Werkleiter des BMW-Werks in Landshut.
(Bild: BMW/Harry Zdera)

Herr Kasperowski, wie geht es dem Zulieferer „BMW Landshut“ nach über einem Jahr Pandemie?

Gut. Trotz der extremen Nachfrageschwankungen im Jahr 2020, zunächst in China, später dann auch in Europa, haben wir unsere Fertigungen durchgängig aufrechterhalten. Wir mussten oft sehr schnell und flexibel reagieren, um unsere Fahrzeug- und Motorenwerke stabil versorgen zu können. Das ist uns gelungen. Wir hatten und haben auch heute die Prozesse und Abläufe gut im Griff.

Wie bewältigt Ihr Lieferantennetzwerk die Krise?

Sehr gut. Gemeinsam mit unseren Zulieferern haben wir mögliche Risiken schnell identifiziert und Lösungen erarbeitet. Das Portfolio- und Risikomanagement, das wir im weltweiten Lieferantennetzwerk etabliert haben, hat ganz wesentlich dazu beigetragen, dass wir in der Pandemie kein für die Produktion geplantes Auto verloren haben.