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Zulieferer ZF führt Aftermarket-Organisationen zusammen

| Redakteur: Jens Scheiner

Die ZF Friedrichshafen AG macht bei der Integration von TRW Automotive einen weiteren Schritt. Nun wird der Aftermarket-Bereich der beiden Unternehmen zusammengeführt.

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Zum 1. Januar 2017 werden die beiden Aftermarket-Organisationen ZF Services und TRW Aftermarket zusammengeführt.
Zum 1. Januar 2017 werden die beiden Aftermarket-Organisationen ZF Services und TRW Aftermarket zusammengeführt.
(Bild: ZF)

ZF hatte TRW Automotive am 15. Mai 2015 übernommen und als Division Aktive & Passive Sicherheitstechnik in den Konzern eingegliedert. Die dazugehörigen Aftermarket-Aktivitäten sind derzeit noch Teil dieser Division. Vom 1. Januar 2017 an gibt es dann nur noch einen Aftermarket-Bereich von ZF. Der Name TRW wird nach eigenen Angaben als Produktmarke erhalten bleiben und das bisherige Markenportfolio – neben Sachs, Lemförder, Boge und Openmatics – bereichern.

Durch diesen Zusammenschluss entsteht im Automobilzuliefer-Segment die zweitgrößte Aftermarket-Organisation mit rund 8.000 Mitarbeitern weltweit und einem Umsatzvolumen von rund drei Milliarden Euro. Geleitet wird sie von Helmut Ernst, der aktuell das Geschäftsfeld ZF Services führt und gemeinsam mit dem Leiter von TRW Aftermarket, Neil Fryer, den Integrationsprozess „One ZF Aftermarket“ gestaltet. In diesem Zuge sind bereits die neue Organisationsstruktur sowie das Leitungsteam definiert worden.

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