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Mobilität ZF gründet Mikromobilitäts-Joint-Venture

| Redakteur: Christian Otto

ZF Friedrichshafen arbeitet am Thema Mikromobilität mit Partnern aus Zweiradtechnik, Service-Dienstleistungen und Batterietechnik zusammen. Erste Produkte des Joint Ventures sollen schon im Spätsommer präsentiert werden.

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ZF Friedrichshafen kooperiert mit mehreren Unternehmen zum Thema Mikromobilität.
ZF Friedrichshafen kooperiert mit mehreren Unternehmen zum Thema Mikromobilität.
(Bild: ZF)

ZF hat gemeinsam mit den Unternehmen Magura, Brake Force One (BFO) und Unicorn Energy ein Joint Venture gegründet. Dr. Stefan Sommer, Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG erklärte die Zusammenarbeit: „Mit dem Gemeinschaftsunternehmen haben wir uns vorgenommen, die Elektromobilität im Segment der Mikromobilität für zwei-, drei- und vierrädrige Fahrzeuge neu zu definieren.“

Mit 48 Prozent ist ZF größter Anteilseigner des in Tübingen beheimateten Joint Ventures. Spezialgebiete der anderen Partner sind Zweiradtechnik und Service-Dienstleistungen – Magura, Brake Force One– sowie Batterietechnologie – Unicorn Energy. ZF setzt damit erneut auf eine Kooperation mit externen Partnern und Knowhow-Trägern. Dafür hat das Unternehmen eigens im September 2016 die Zukunft Ventures GmbH gegründet, die die Beteiligung an Firmen, die in für den ZF-Konzern interessanten Technologiefeldern aktiv sind, prüft und organisiert.

Zukunftsmarkt Mikromobilität

ZF sieht laut eigener Angaben weltweit große Zukunftspotenziale im Bereich der Mikromobilität. Dies gilt sowohl für die Beförderung von Personen als auch für Lastentransporte. So prognostiziert die im November 2016 veröffentlichte ZF-Zukunftsstudie vor allem im innerstädtischen Logistikbereich bis 2030 einen enormen Zuwachs an elektrischen Leichtfahrzeugen. Das Gemeinschaftsunternehmen soll deshalb den Markt der Mikromobilität optimal bedienen.

Ziele des Gemeinschaftsunternehmens sind es, Produkte für den wachsenden Markt der E-Mobilität zu entwickeln, herzustellen und zu vertreiben. Die Präsentation erster Produkte ist bereits für den Spätsommer geplant. Die räumliche Nähe der Projektpartner soll die Zusammenarbeit vereinfachen und die Realisierung neuer Projekte beschleunigen.

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