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Personalie ZF-Manager Jörg Grotendorst wechselt zu Rheinmetall

| Redakteur: Thomas Günnel

Noch Ende März gab es Spekulationen, nach denen Jörg Grotendorst, Leiter der E-Mobilitätssparte des Zulieferers ZF Friedrichshafen, das Unternehmen verlässt. Jetzt ist seine neue Aufgabe bekannt.

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Jörg Grotendorst ist ab Ende des Jahres 2020 neuer Vorstand der Automotive-Sparte von Rheinmetall.
Jörg Grotendorst ist ab Ende des Jahres 2020 neuer Vorstand der Automotive-Sparte von Rheinmetall.
(Bild: Rheinmetall )

Jörg Grotendorst, 50, ist neues Vorstandsmitglied der Rheinmetall AG und leitet dort künftig die Automotive-Sparte. Er tritt bei Rheinmetall zum Ende dieses Jahres die Nachfolge von Horst Binnig an, der Ende 2019 seine Karriere in dem Unternehmen beendet hat und in den Ruhestand gewechselt ist. Derzeit leitet Grotendorst die Division E-Mobility bei ZF Friedrichshafen, dort sei es aber zu einem Zerwürfnis zwischen ihm und ZF-Chef Wolf-Henning Scheider gekommen.

„Mit Jörg Grotendorst gewinnen wir eine starke Führungskraft mit jahrelanger Erfahrung in der Automobilbranche und mit einer herausragenden technischen Expertise“, zitiert eine Mitteilung Ulrich Grillo, Aufsichtsratsvorsitzender der Rheinmetall AG, und den Vorstandsvorsitzenden Armin Papperger.

Über Jörg Grotendorst

Jörg Grotendorst hat als Diplom-Ingenieur Elektrotechnik, Steuer- und Regelungstechnik seine berufliche Karriere begonnen, mit Stationen bei Daimler Chrysler und Ford. Hier war er jeweils für die Entwicklung elektronischer Anwendungen im Chassis verantwortlich. Nach seinem Wechsel zu Continental leitete er für den Automobilzulieferer unter anderem die Geschäftseinheit „Hybrid & Electric Vehicle“ und war dort zuletzt in der Division Powertrain für die Strategie- und Technologieentwicklung zuständig.

Nach einer weiteren Station bei Siemens als CEO der Geschäftseinheit „Inside eCar“ trat er 2015 bei ZF Friedrichshafen ein und leitet dort die im Jahr 2016 neu geschaffene Elektromobilitätssparte. Zu ihr gehören weltweit rund 10.000 Mitarbeiter und über 20 Standorte, drei davon in China.

Der Geschäftsbereich Automotive bei Rheinmetall entwickelt Produkte zur Verbrauchs- und Emissionsreduzierung und für alternative Antriebsformen. Die Mobilitätssparte von Rheinmetall erwirtschaftetet im Jahr 2019 einen Umsatz von 2,8 Milliarden Euro.

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