Round Table Zulieferer: „Einige bleiben auf der Strecke“

Die Zulieferindustrie steht vor großen Umbrüchen – das stand schon vor dem gemeinsamen Round Table von Berylls und »Automobil Industrie« fest. Doch die Teilnehmer konkretisierten die Richtung und das Ausmaß des erwarteten Wandels.

Die Themen Elektrifizierung, automatisiertes Fahren, Vernetzung und neue Mobilitätsmuster zwingen die Branche zum Umdenken. Wohin die Automobilzulieferindustrie steuert, erörterten Manager und Experten aus der Branche in München beim Round Table-Gespräch.
Die Themen Elektrifizierung, automatisiertes Fahren, Vernetzung und neue Mobilitätsmuster zwingen die Branche zum Umdenken. Wohin die Automobilzulieferindustrie steuert, erörterten Manager und Experten aus der Branche in München beim Round Table-Gespräch.
(Bild: Charles Diehle Photography)

Die Branche eint derzeit ein gemeinsamer Hintergrund: Die Themen Elektrifizierung, automatisiertes Fahren, Vernetzung und neue Mobilitätsmuster zwingen alle Spieler zum Umdenken. Diesen Transformationsprozess beobachtet die Strategieberatung Berylls Strategy Advisors bei ihren Kunden. Dabei ist noch nicht endgültig geklärt, wohin gerade die Automobilzulieferindustrie steuert. Deshalb lud Berylls gemeinsam mit der Fachzeitschrift »Automobil Industrie« Manager und Experten aus der Branche nach München ein, um dieser Frage nachzugehen. Der Berylls-Partner Dr. Jan Dannenberg fühlte deshalb zusammen mit »AI«-Chefredakteur Claus-Peter Köth den Round-Table-Gästen auf den Zahn, die selbst den Wandel ihrer Unternehmen begleiten.

Meine Herren, welche sind die Erfolgsfaktoren der klassischen Automobilzulieferer vor dem Hintergrund der anstehenden Transformationsprozesse? Werden beispielsweise jene Firmen, die einen hohen Wertschöpfungsanteil im Feld des klassischen Antriebs haben, künftig noch existieren, wenn sie sich den neuen Themen erst jetzt zuwenden?

Über den Autor

 Claus-Peter Köth

Claus-Peter Köth

Chefredakteur