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Automobilzulieferer

Asahi Kasei drängt in die Automobilindustrie

| Autor/ Redakteur: Gerald Scheffels / Sven Prawitz

Breit aufgestellt: So kann man kurz und knapp das Produktangebot beschreiben, das der japanische Chemiekonzern Asahi Kasei den Automobilherstellern und ihren Zulieferern macht. Nach der Übernahme von Sage Automotive Interiors will das Unternehmen gezielt in Europa wachsen.

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Auf der Electronica zeigt Asahi Kasei das Demonstrationsfahrzeug AKXY, das die Automobilkompetenz des Unternehmens unter Beweis stellen soll.
Auf der Electronica zeigt Asahi Kasei das Demonstrationsfahrzeug AKXY, das die Automobilkompetenz des Unternehmens unter Beweis stellen soll.
(Bild: Mari Kusakari/Asahi Kasei)

Mit einem Umsatz von rund 16 Milliarden US-Dollar und 34.600 Mitarbeitern gehört Asahi Kasei zu den großen Chemiekonzernen Japans und produziert ein sehr breites Programm an Chemikalien, Kunststoffen und Pharmazeutika. Für die Automobilindustrie fertigt das Unternehmen unter anderem synthetischen Kautschuk für die Reifenproduktion (S-SBR), technische Kunststoffe für Interieur und motornahe Anwendungen (z. B. PA 6.6, PPE) sowie Kunstfasern für Sitzbezüge, Seitenverkleidungen und Dachhimmel.

Derartige Faserwerkstoffe liefert Asahi Kasei seit Jahren auch an die US-amerikanische Sage Automotive Interiors, einen der Marktführer für Autositzbezüge. Mit der Übernahme von Sage im September 2018 klettert das Unternehmen somit eine Stufe höher in der Zulieferkette und erwirbt Produktionsstandorte in Italien, Polen, Rumänien, Brasilien und China, in denen rund 2.200 Mitarbeiter tätig sind.

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