E-Mobilität Marquardt baut neues Produktionswerk in Thüringen

Von Sven Prawitz

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Der Zulieferer investiert am Erfurter Kreuz in ein weiteres Gebäude und neue Produktionstechnik. Künftig sollen dort Produkte für E-Autos gefertigt werden.

Fertigung von Batteriemanagementsystemen bei Marquardt.
Fertigung von Batteriemanagementsystemen bei Marquardt.
(Bild: Marquardt)

Der Zulieferer Marquardt hat mit dem Bau eines zweiten Werks im Industriegebiet Erfurter Kreuz begonnen. Das Familienunternehmen investiert eigenen Angaben zufolge einen dreistelligen Millionenbetrag in ein neues Gebäude sowie in Maschinen und Anlagen. Mitte 2024 soll die Produktion von Batteriemanagementsystemen für elektrisch betriebene Fahrzeuge beginnen.

Wie das Unternehmen mitteilt, sollen in Thüringen in den nächsten drei Jahren mehr als 300 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Seit 2019 hat Marquardt bereits einen Standort im Industriegebiet nördlich von Arnstadt. Momentan produzieren dort knapp 300 Mitarbeiter Lichtkomponenten. Bis 2025 will der Zulieferer etwa 800 Beschäftigte in der Region haben.

„Wir tätigen hier am Erfurter Kreuz die dritte Investition in nur vier Jahren“, sagt Harald Marquardt, Vorsitzender des Vorstands der Marquardt Gruppe.

Über Marquardt

Der Zulieferer erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von knapp 1,3 Milliarden Euro. Der Umsatz ist zuletzt um zwölf Prozent gestiegen. Wie Marquardt mitteilte, profitiere man vom wachsenden Markt für E-Autos. Erst vor wenigen Tagen hat das Unternehmen angekündigt, in einen neuen Standort in Indien zu investieren.

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