E-Mobilität BP investiert in ein Testzentrum für E-Auto-Batterien

Von Sven Prawitz

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Umgerechnet knapp 60 Millionen Euro will BP in ein Testzentrum in England investieren. Dort sollen unter der Marke Castrol künftig E-Auto-Batterien geprüft werden.

BP baut am Hauptsitz seiner Marke Castrol ein Testzentrum für E-Autobatterien. Noch gibt es nur eine Skizze; die Anlagen sollen Ende 2024 in Betrieb gehen.
BP baut am Hauptsitz seiner Marke Castrol ein Testzentrum für E-Autobatterien. Noch gibt es nur eine Skizze; die Anlagen sollen Ende 2024 in Betrieb gehen.
(Bild: BP/Castrol)

BP will bis zu 50 Millionen Pfund, gut 59 Millionen Euro, in ein neues Testzentrum für Elektrofahrzeugbatterien und ein Analyselabor in Großbritannien investieren. Die neuen Anlagen sollen Ende 2024 in Betrieb gehen. Gebaut wird in Pangbourne, westlich von London, wo der Geschäftsbereich Castrol seinen Hauptsitz hat. Dort werden Kraftstoffe, Schmiermittel und sogenannte Electric Vehicle (EV)-Fluids entwickelt.

In der neuen Einrichtung sollen Systeme für Hybridfahrzeuge und voll batteriebetriebene Elektrofahrzeuge getestet werden. Speziell geht es um das Wärmemanagement und die dafür notwendigen Flüssigkeiten. Das Unternehmen soll sich zudem mit der weiteren Entwicklung ultraschneller Ladetechnik beschäftigen, um die Wachstumsstrategie von BP Pulse zu untermauern. Unter diesem Namen vermarktet BP Ladetechnik für E-Autos.

EV-Fluide künftig auch in Rechenzentren

Die Fluide von Castrol sollen künftig auch in anderen Branchen eingesetzt werden können. Wie das Unternehmen mitteilt, werde über den Einsatz als Wärmemanagementflüssigkeiten für Rechenzentren nachgedacht.

Michelle Jou, CEO von Castrol, sagt: „Das Wachstum bei den EV-Fluids stellt für uns eine erhebliche Chance dar, denn wir wollen in diesem Sektor Marktführer sein.“ Richard Bartlett, Senior Vice President, BP Pulse, fügt hinzu: „Mit dieser Investition können wir gemeinsam mit unseren Partnern den Fahrzeugherstellern die Batterie- und Ladetechnik sowie digitale Lösungen entwickeln, damit E-Fahrzeuge weiter fahren, schneller laden und länger halten.“

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