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Conti wollte Teile des Opel Entwicklungszentrums übernehmen

| Autor: Sven Prawitz

Wie das „Handelsblatt“ berichtet, war auch der Zulieferer Continental an Teilen des Entwicklungszentrums von Opel interessiert. Segula hätte jedoch das bessere Gesamtpaket. Indes sind die Verhandlungen über die Übernahme der Mitarbeiter ins Stocken geraden.

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Teile des Entwicklungszentrum von Opel in Rüsselsheim sollen an Segula Technologies gehen.
Teile des Entwicklungszentrum von Opel in Rüsselsheim sollen an Segula Technologies gehen.
( Bild: Opel )

Ende vergangenen Jahres hatte sich der französische Entwicklungsdienstleister (EDL) Segula Technologies mit Opel über eine Teilübernahme des Entwicklungszentrums in Rüsselsheim geeinigt. Wie das „Handelsblatt“ nun berichtet, soll auch der Automobilzulieferer Continental interessiert gewesen sein. Das Wirtschaftsmagazin zitiert aus Opel-und Continental-Konzernkreisen, wonach die Hannoveraner eine vierstellige Zahl von Opel-Ingenieuren übernehmen wollten. Im Fokus sollen dabei besonders Entwickler aus dem Bereich der Fahrerassistenzsysteme gestanden haben. Seitens Opel heißt es aber, Segula habe die umfassendsten Perspektiven zum Erhalt der Arbeitsplätze am Standort Rüsselsheim gezeigt.

Derweil sind die Verhandlungen zwischen Segula und den Arbeitnehmervertretern ins Stocken geraten. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, ist der Widerstand der Belegschaft gegen den EDL erheblich. Segula möchte bis zu 2.000 Mitarbeiter übernehmen und sicherte zu, die bei der Opel-Sanierung vereinbarten Arbeitsplatzgarantien zu übernehmen.

Über Segula

Hintergrund des Deals sind auslaufende und fehlende Entwicklungsaufträge der früheren Opel-Mutter GM nach der Übernahme durch PSA. Segula Technologies hat in Deutschland neun Standorte. Der EDL hat eine ambitionierte Wachstumsstrategie und möchte vor allem auf dem deutschen Markt stärker Fuß fassen. Ein Porträt von Segula Technologies und ein Interview mit CEO Laurent Germain finden Sie in unserer Marktübersicht der Engineering-Dienstleister des Jahres 2018.

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Sven Prawitz

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Technikjournalist