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Automobil Industrie Der Lean & Green Efficiency Award

| Autor/ Redakteur: Tina Rumpelt / Claus-Peter Köth

Kosten senken, die Umwelt schonen, Mitarbeiter sensibilisieren – das sind die Säulen des „Lean & Green Efficiency Award“. »Automobil Industrie« bietet interessierten Unternehmen die Teilnahme an einer exklusiven Benchmark-Studie zu diesem Thema – zum Selbstcheck oder als Impuls für eine neue „Lean & Green“-Kultur im Unternehmen.

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Energiequelle Sonne: Der im „Volkswagen Chattanooga Solar Park“ erzeugte Strom fließt in die Fertigung des US-Passat.
Energiequelle Sonne: Der im „Volkswagen Chattanooga Solar Park“ erzeugte Strom fließt in die Fertigung des US-Passat.
(Foto: Volkswagen)

Unser Ziel ist ein intelligentes Ressourcen-Management“, bringt es Marcel Hofer von Growtth Consulting auf den Punkt. Was aber sind die Erfolgsfaktoren, die ein Unternehmen effizient und zugleich ressourcen- und umweltschonend werden lassen? Dieser Frage geht der „Lean & Green Efficiency Award“ und die darauf aufbauende Benchmark-Studie nach, die die Starnberger Beratungsunternehmen Growtth und Quadriga 2013 bereits zum zweiten Mal durchführen. Die Antwort vorweg: Erfolgreich ist der, der versteht, dass heute eine „grüne“ Orientierung fester Bestandteil einer jeden schlanken Prozessstrategie sein sollte. „Schlüsselfaktor ist eine ganzheitliche Betrachtung, die Umwelt und Energiethemen mit Lean-Management-Ansätzen verbindet und dabei den Mensch als Schlüsselfaktor begreift“, präzisiert Hofer. Er betreut den „Lean & Green Efficiency Award“, der sich in diesem Jahr nicht wie bisher nur an die Automobilhersteller und ihre Zulieferer richtet, sondern an alle produzierenden Industrieunternehmen.

Best-Performer gesucht

Im Jahr 2013 geht der „Lean & Green Efficiency Award“ in eine neue Runde. Ziel des Benchmarks ist es, besonders erfolgreiche Ansätze zu würdigen und interessierten Unternehmen sowie der Öffentlichkeit die Erkenntnisse zugänglich zu machen. Alle Teilnehmer erhalten eine individualisierte Auswertung ihrer Antworten und einen Vergleich zu Benchmarks. Die für einen Award nominierten Best-Performer werden von Growtth und Quadriga besucht und erhalten so weiteres Feedback zu Stärken und Verbesserungspotenzialen.

Konsequente Weiterführung des „Lean-Themas“

Ob Konzern oder Mittelständler, ob Autohersteller, Zulieferer, Maschinen- oder Werkzeugbauer, „Lean & Green Efficiency“ ist ein Thema, das alle angeht – auch weil Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung letztlich zu Kosteneinsparungen führen. Hofer ist überzeugt: „Diese Stellschrauben ungenutzt zu lassen, das kann sich kein Unternehmen im globalen Wettbewerb mehr leisten.“ Lean & Green ist keine strategische Revolution, vielmehr eine konsequente Weiterführung des Lean-Themas. „Ein Beispiel ist, den Wertstrom nicht länger nur auf die Produktionsprozesse zu konzentrieren, sondern auf Energie- und Ressourcenthemen zu erweitern. Gefragt sind schlüssige und ganzheitliche Konzepte“, erklärt Hofer.

Die Ergebnisse der Studie des Vorjahres zeigen, dass viele klassische Lean-Erfolgsfaktoren auch auf Green-Projekte übertragbar sind. Hofer macht es an einem Beispiel fest: „Ein Firmenchef, der die Lean-Kultur im Unternehmen aus Überzeugung vorantreibt, sie vorlebt und dem es so gelingt, Führungskräfte wie Mitarbeiter immer wieder aufs Neue zu motivieren, der wird auch Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung erfolgreich in den Köpfen seiner Mitarbeiter und damit in der Unternehmenskultur verankern.“

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