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Elektromobilität E-Auto-Prämie: 17 Prozent des Fördertopfs ausgeschöpft

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Svenja Gelowicz

Etwas mehr als die Hälfte des Förderzeitraums des sogenannten Umweltbonus ist vorbei. Und der Topf ist gerade einmal zu einem Sechstel ausgeschöpft. Knapp 58.000 Anträge wurden bislang registriert. Auf der Liste der förderfähigen Fahrzeuge finden sich dabei auch Exoten.

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Seit Beginn der Maßnahme wurden nach Angaben des zuständigen Bundesamts für Ausfuhrkontrolle (Bafa) 57.549 Anträge auf die E-Auto-Prämie gestellt.
Seit Beginn der Maßnahme wurden nach Angaben des zuständigen Bundesamts für Ausfuhrkontrolle (Bafa) 57.549 Anträge auf die E-Auto-Prämie gestellt.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Der Fördertopf für die E-Auto-Kaufprämie ist zu 17,2 Prozent ausgeschöpft. Seit Beginn der Maßnahme wurden nach Angaben des zuständigen Bundesamts für Ausfuhrkontrolle (Bafa) 57.549 Anträge auf die E-Auto-Prämie gestellt. 33.318 Anträge entfielen auf batterieelektrische Fahrzeuge, 24.214 auf Plug-in-Hybride und 17 auf Brennstoffzellenfahrzeuge. Somit sind bislang 206 Millionen Euro aus dem insgesamt 1,2 Milliarden Euro umfassenden Fördertopf vergeben.

Für ein reines E-Auto oder ein Brennstoffzellenfahrzeuge erhalten Käufer 4.000 Euro, der Kauf eines Plug-in-Hybrids wird mit 3.000 Euro gefördert. Die Prämie übernehmen jeweils zur Hälfte der Staat und die Automobilhersteller. Insgesamt würde der zur Verfügung stehende Betrag für 300.000 bis 400.000 Fahrzeuge reichen.

Am meisten von der Förderung profitiert haben bislang BMW-Käufer. Auf den Münchner Autobauer entfielen mit 11.392 Anträgen rund 20 Prozent des bisherigen Gesamtvolumens. Es folgen Volkswagen (16 %), Smart (12 %), Renault (12 %) und Audi (9 %). Das am häufigsten geförderte Fahrzeuge war der Renault Zoe. Insgesamt 6.513 Käufer des französischen Elektroautos stellten einen Förderantrag.

In der Liste der förderfähigen Fahrzeuge finden sich neben Autos der etablierten Hersteller auch Exoten wie der Piaggio Porter Elektro (3 Anträge) oder der chinesische Transporter Maxus EV80 (208 Anträge), den ein norddeutscher Flottendienstleister als Mietfahrzeug anbietet.

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Wieder auf der Liste steht seit Kurzem der Tesla Model S. Das Fahrzeug war zwischenzeitlich von der Förderung ausgenommen worden, nachdem Vorwürfe laut wurden, dass es die Basis-Variante der Elektro-Limousine nur theoretisch zu kaufen gibt, damit das Modell gefördert werden kann. Nur in der Grundausstattung liegt der Netto-Listenpreis des Modells nämlich unter 60.000 Euro, was eine Voraussetzung für die Förderung ist.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«