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Motorsport Engineering Ferrari stellt 488 Challenge vor

Redakteur: Wolfgang Sievernich

Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari hat den Nachfolger des Modells 458 Challenge vorgestellt – den 488 Challenge. Mit einem Biturbo-V8 und Doppelkupplungsgetriebe ist er schneller als das Serienmodell.

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Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari hat den Nachfolger des Modells 458 Challenge vorgestellt.
Der italienische Sportwagenhersteller Ferrari hat den Nachfolger des Modells 458 Challenge vorgestellt.
(Bild: Ferrari)

Nach dem Serienmodell des Ferraris 488 GTB hat die Rennsportabteilung des italienischen Sportwagenherstellers nun auch das Challenge-Fahrzeug des 488 für 2017 vorgestellt. Ähnlich wie Porsche bietet Ferrari seit dem Jahr 1992 einen markeninternen Pokal für seine Kunden an. Der neue Challenge ist das entsprechende Kundensportmodell, mit dem Kunden ab dem Jahr 2017 weltweit gegeneinander antreten können. Erstmals verfügt der 488 Challenge über einen 3,9-Liter-V8-Turbo mit 670 PS. Bei Testfahrten ermöglichte das bessere Ansprechverhalten – verglichen mit dem Saugmotors des Modells 458 Challenge – eine bessere Rundenzeit um eine Sekunde. Neben dem neuen Aggregat spendierten die Techniker dem Modell ein neues Motor-Mapping und ein kürzer übersetztes Doppelkupplungsgetriebe namens F1 DCT.

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Effzientere Aerodynamik

Sieben Prozent effizienter soll die Aerodynamik des Mittelmotor-Sportwagens für die Rennstrecke ausfallen. Ein breiter Heckflügel, Diffusor, Flaps an der Front und ein Splitter ermöglichen höhere Kurvengeschwindigkeiten. Um den Luftwiderstand zu senken, wurden die Kühler im Vorderwagen in Richtung Heck geneigt. Die heiße Luft wird über die vordere Haube abgeführt. Neben einer neuen Frontschürze, Motorhaube und Heckflügel erhielt der 488 Challenge auch erstmals eine weiterentwickelte Traktionskontrolle, die das Herausbeschleunigen aus Kurven erleichtern soll und sich messbar in der Rundenzeit niederschlägt. Die Traktionskontrolle lässt sich zudem über das Lenkrad in unterschiedlichen Stufen einstellen. Der Preis für den neuen Rennwagen ist noch nicht bekannt.

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