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Motorsport Engineering Formel-E-Finale in Berlin Tempelhof

| Autor: Jens Scheiner

Die Formel-E-Saison wird im August auf dem ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof fortgesetzt. Geplant sind sechs Rennen in neun Tagen auf drei verschiedenen Strecken.

Die letzten sechs Rennen der Saison 2019/20 finden in Berlin Tempelhof statt.
Die letzten sechs Rennen der Saison 2019/20 finden in Berlin Tempelhof statt.
(Bild: FIA Formel E)

Die Formel E hatte bereits fünf Rennen absolviert, bevor die Saison wegen des Coronavirus-Ausbruchs vorübergehend ausgesetzt wurde. Nun ist der ehemalige Flughafen Tempelhof Schauplatz für den Abschluss der laufenden Formel-E-Saison, die mit drei Doppel-Rennen zwischen 5. und 13. August zu Ende geht. Für jedes dieser Doppel-Rennen wird auf dem Gelände eine andere Strecke aufgebaut.

Zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen

Die Formel E und die FIA haben in enger Absprache mit den Teams und den lokalen Behörden einen Plan ausgearbeitet, um die Meisterschaft abzuschließen. Zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen sollen das Risiko minimieren: Dazu zählen Rennen, die ohne Publikum an der Strecke stattfinden und zu denen nur unmittelbar notwendige Mitarbeiter und Rennfahrer anreisen.

Gemäß den Vorgaben der deutschen Regierung sollen sich zu jedem Zeitpunkt maximal 1.000 Personen vor Ort befinden. Alle weiteren Tätigkeiten werden aus der Ferne durchgeführt.

Zu den wichtigsten Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen gehören Coronavirus-Tests vor den Rennen sowie tägliche Vor-Ort-Untersuchungen nach Ankunft an der Rennstrecke. Gesichtsmasken und Abstandsregeln seien obligatorisch, zudem sollen die Arbeitsbereiche für die verschiedenen Veranstaltungsgruppen mit klar definierten Zonen abgegrenzt werden.

Enge Meisterschaft

Die abgeänderte Saison wird demnach mit elf Läufen beendet. DS-Techeetah-Pilot Antonio Felix da Costa führt aktuell die Gesamtwertung mit 67 Punkten an, hat jedoch nur elf Punkte Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger, Mitch Evans vom Team Panasonic Jaguar Racing. Zehn Zähler dahinter befindet sich Alexander Sims von BMW Andretti, dicht gefolgt von seinem Teamkollegen Maximilian Günther mit 44 Punkten.

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Über den Autor

 Jens Scheiner

Jens Scheiner

Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE