Hella und Faurecia Forvia: Die Ziele des neuen Automobilzulieferers

Von Sven Prawitz

Mit Forvia als Dachmarke wollen Hella und Faurecia stärker wachsen, als es die Einzelunternehmen könnten. Die Umsatzziele für 2025 sind äußerst ambitioniert.

Hella wird demnächst zu Faurecia gehören.
Hella wird demnächst zu Faurecia gehören.
(Bild: Hella)

Die ersten Schritte des neuen Zulieferers Forvia sind getan: Faurecia hat über 80 Prozent der Anteile an Hella erworben. Damit können die Wachstumsziele und Einsparpotenziale von Patrick Koller, CEO von Faurecia, angegangen werden. Hella soll dabei eigenständig bleiben, hieß es am Montag (7. Februar) in einer Pressekonferenz.

Bereits 2022 soll der Umsatz von Forvia deutlich über 20 Milliarden Euro liegen. Damit nähme der deutsch-französische Konzern einen Platz unter den zehn größten Zulieferern der Welt ein. Während der Präsentation betonen Koller und der scheidende Hella-Chef Rolf Breidenbach immer wieder – fast mantra-artig – wie gut die beiden Unternehmen zusammenpassen. Weltweit werde jedes zweite Auto mit Produkten von Forvia ausgestattet.