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Automobilzulieferer Jetzt die richtige Ramp-down-Strategie entwickeln

| Autor / Redakteur: Andreas Engel und Birgit Moritz* / Sven Prawitz

Auf den Verbrennungsmotor spezialisierte Zulieferer kämpfen um ihre Existenz und gefährden die Lieferfähigkeit ihrer Kunden. Ein spieltheoretisch basiertes „Ramp-down“-Management kann hier wichtige Impulse setzen.

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Das Volumen für Verbrennungstechnik wird künftig deutlich zurück gehen. Zulieferer und OEMs brauchen deshalb eine gute Ramp-down-Strategie.
Das Volumen für Verbrennungstechnik wird künftig deutlich zurück gehen. Zulieferer und OEMs brauchen deshalb eine gute Ramp-down-Strategie.
(Bild: BMW)

Selten waren die Probleme in der Automobilindustrie komplexer als heute: Der Dieselskandal befeuert die E-Mobilität stark; Verbraucher und Politik entsagen dem Verbrennungsmotor und beschwören das neue Zeitalter des E-Antriebs herauf. Mit verheerenden Folgen für die Hersteller von konventionellen Antriebssystemen und -komponenten: Ihre Produkte werden künftig immer seltener benötigt.

Ein kompletter, schneller Ausstieg ist jedoch unmöglich, da Ersatzteile noch über einen langen Zeitraum hinweg weiter geliefert werden müssen – ein Dilemma für Zulieferer und OEMs. Dieser sogenannte Ramp-down bringt radikale Veränderungen: Zum ersten Mal kämpft die erfolgsverwöhnte Autobranche mit sinkenden Stückzahlen, finanziell angeschlagenen Lieferanten und einem gesamten Industriezweigs, der sich kollektiv umorientiert.