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Zulieferer Kooperation zwischen Siemens und duisport

| Redakteur: Jens Scheiner

Siemens und die Duisburger Hafen AG (duisport) unterzeichneten am 4. Mai im Beisein von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek einen Kooperationsvertrag zur strategischen Zusammenarbeit.

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v.l.n.r.: Markus Bangen (Mitglied des Vorstands, Duisburger Hafen AG), Markus Schlitt (Head of Intelligent Traffic Systems of Business Unit Road and City Mobility, Siemens AG), Manfred Fuhg (Leiter Siemens Mobility Deutschland), Michael Groschek (NRW-Verkehrsminister), Erich Staake (Vorstandsvorsitzender, Duisburger Hafen AG), Frau Dr. Padideh Moini Gützkow (Projektverantwortliche, Siemens Mobility), Markus Teuber (Generalbevollmächtigter, Duisburger Hafen AG); Lars Nennhaus (Projektverantwortlicher, Duisburger Hafen AG)
v.l.n.r.: Markus Bangen (Mitglied des Vorstands, Duisburger Hafen AG), Markus Schlitt (Head of Intelligent Traffic Systems of Business Unit Road and City Mobility, Siemens AG), Manfred Fuhg (Leiter Siemens Mobility Deutschland), Michael Groschek (NRW-Verkehrsminister), Erich Staake (Vorstandsvorsitzender, Duisburger Hafen AG), Frau Dr. Padideh Moini Gützkow (Projektverantwortliche, Siemens Mobility), Markus Teuber (Generalbevollmächtigter, Duisburger Hafen AG); Lars Nennhaus (Projektverantwortlicher, Duisburger Hafen AG)
(Foto: duisport )

Ziel ist nach Angaben der beiden Unternehmen die gemeinsame Entwicklung von innovativen Konzepten zur Verkehrsflussoptimierung in multimodalen Verkehrsknotenpunkten. Eine wichtige Basis dafür ist die intelligente Lkw-Zulaufsteuerung „Integrated Truck Guidance“ (ITG) von Siemens, um vorhandene Infrastrukturen effizienter zu nutzen.

Ein erstes Ziel ist es, die intelligente Zulaufsteuerung als Pilotprojekt schrittweise im Duisburger Hafen einzuführen. Dabei soll das System die Lkw-Daten erfassen, diese Informationen anonymisieren, sie mit regionalen Echtzeit-Verkehrsdaten wie etwa Reisezeiten, Verkehrslagen sowie -störungen bündeln und diese an mobile Endgeräte sowie LED-Verkehrsinfo-Schilder spielen. Ankommende Lkw-Fahrer erhalten so bereits alle wichtigen Verkehrsinformationen, um koordiniert und schnell zum nächsten freien Ladeplatz oder Terminal zu gelangen. In einem weiteren Schritt soll das Duisburger Pilotprojekt zusammen mit den ansässigen Kunden auf andere Verkehrsträger wie Bahn und Binnenschiff ausgeweitet werden.

„Die neue Kooperation zwischen duisport und Siemens zeigt eindrucksvoll, wie modernste Automatisierung und Digitalisierung zu mehr Effizienz in Mobilität und Logistik beitragen können“, betont Dr. Jochen Eickholt, CEO Division Mobility von Siemens.

Bereits seit 2012 arbeiten Siemens und duisport auf dem Gebiet der Verkehrsfluss-Optimierung zusammen. Der neuen Kooperation vorausgegangen war die gemeinsame Erstellung eines integrierten Logistik- und Infrastrukturkonzepts für den „Sao Paulo–Santos Logistikkorridor“, der die Hafenstadt Santos mit der Hochebene Serra do Mar sowie der Megacity São Paulo verbindet.

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