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Zulieferer Mahle will HBPO-Anteile an Plastic Omnium verkaufen

| Redakteur: Jens Scheiner

Der Mahle-Konzern beabsichtigt den Verkauf seiner Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen Hella Behr Plastic Omnium an den Mitgesellschafter Plastic Omnium. Mit dem Ausstieg aus dem Joint-Venture will sich Mahle künftig auf seine Kerngeschäftsfelder fokussieren.

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Mahle will aus dem Gemeinschaftsunternehmen Hella Behr Plastic Omnium aussteigen und seine Anteile an den Mitgesellschafter Plastic Omnium verkaufen.
Mahle will aus dem Gemeinschaftsunternehmen Hella Behr Plastic Omnium aussteigen und seine Anteile an den Mitgesellschafter Plastic Omnium verkaufen.
(Bild: Mahle)

Mahle will aus dem Gemeinschaftsunternehmen Hella Behr Plastic Omnium (HBPO) aussteigen und seine Anteile an den Mitgesellschafter Plastic Omnium verkaufen. Einen entsprechenden Vertrag unterzeichneten beide Parteien am 1. März 2018. HBPO entstand 2004 als gleichberechtigtes Joint Venture der drei Automobilzulieferer Hella, Plastic Omnium und Behr. Mit der mehrheitlichen Übernahme der Anteile an der Behr-Gruppe hält Mahle heute entsprechend 33,33 Prozent der Anteile des Joint Ventures. Diese sollen an Plastic Omnium übergehen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigungen.

HBPO ist auf die Montage und Logistik sowie die Entwicklung und Konstruktion von Frontend-Modulen, bestehend aus Stoßfänger, Lichtanlage und Kühlkomponenten, spezialisiert. Die Montage von Frontend-Modulen ist kein Bestandteil des Mahle Kerngeschäfts. Stattdessen will sich Mahle nach eigenen Angaben auf die Entwicklung und Fertigung von Kühlmodulen fokussieren. Außerdem plant das Unternehmen im Rahmen der strategischen Ausrichtung künftig weitere Investitionen in neue Technologiefelder im Bereich der Elektromobilität zu tätigen. Kühlmodule, Elektromotoren und Leistungselektroniken stellen Beispiele für Schlüsselkomponenten dar.

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