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Fahrbericht Mitsubishi ASX Diesel: Günstiger SUV mit Schub

| Autor / Redakteur: Wolfgang Sievernich / Wolfgang Sievernich

Schon im Jahr 2010 stellte Mitsubishi mit dem Modell ASX einen kompakten SUV vor, der bis heute das beliebteste Modell der Marke ist. Der Wagen erhielt in den Jahren 2012 und ganz neu 2015 Überarbeitungen im Design. Wir testeten den ASX 1.8 DiD 2WD Top mit 150 PS.

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Der Mitsubishi ASX gehört beim japanischen Automobilhersteller zu einem der beliebtesten Modelle.
Der Mitsubishi ASX gehört beim japanischen Automobilhersteller zu einem der beliebtesten Modelle.
(Foto: Axel Wierdemann )

Die japanische Marke Mitsubishi ist für ihre Geländewagen bekannt. Im Jahr 2010 brachte man mit dem ASX einen kompakten SUV mit Front- und Allradantrieb auf den Markt, der im Revier von Dacia Duster, Kia Sportage oder Skoda Yeti wildert. Bemerkenswert ist, dass Mitsubishi von dem kleinen ASX in Deutschland im vergangenen Jahr noch 7.300 Fahrzeuge abgesetzt hat und der neben dem Kleinwagen Space Star das am meisten verkaufte Fahrzeug der Marke in Deutschland darstellt.

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Xenon und LED neu

Das liegt sicherlich auch mit am ansprechenden Design, dass im Jahr 2012 glatter auf europäische Geschmäcker zugeschnitten wurde. Die Front wird von einem großen Kühlergrill dominiert; neu sind seit 2015 Xenon-Scheinwerfer und LED-Tagfahrlicht. Beim Heck hat der japanische Autombilhersteller keine Experimente gewagt, dennoch fällt der ASX im Getümmel klar als Mitsubishi auf.

Der Innenraum zeigt sich auf den ersten Blick ansprechend; alles ist am rechten Platz. Angenehm hoch platziert ist das von Mitsubishi genannte Multi Communication System (MMCS). Es besitzt ein Navigationssystem mit TMC und Radio-CD/MP3-Kombination sowie ein Rockford Soundsystem. Dass der Sound den Wagen auch in allen Ecken und Winkeln beschallt, sorgt im Kofferraum ein überraschend großer Subwoofer. Zusätzlich verbaut ist bei unserer getesteten Top-Variante eine Rückfahrkamera in Kombination zu Parksensoren am Fahrzeugheck. ESP ist genauso Serie wie eine Berganfahrhilfe und Tempomat sowie Start/Stopp-System. Auch die Klimaregelung in der Mittelkonsole und das Lenkrad mit Tastern lassen sich leicht bedienen. Das Navigationssystem verlangt dagegen Eingewöhnung. Die Handhabung ist nicht intuitiv, was sicherlich auch an den kleinen Menütasten links und rechts des Displays liegt, die man im Eifer des Gefechts schon mal verwechseln kann.

Interieur mit Schwächen

Schwachpunkte fallen bei der Verarbeitung auf; beim Kunstleder und den Kunststoffen fehlt die Wertigkeit des deutschen Wettbewerbs. Das Sitzgestühl ist trotz der kompakten Abmessungen des Fahrzeugs auch für große Personen gut einzustellen, lässt aber auf den Frontsitzen an Seitenhalt vermissen. Während es auf den hinteren Sitzen naturgemäß eng zugeht, kann der Kofferraum noch mit einem Volumen von 419 Litern überraschen. Klappt man die hinteren Sitze zu einer ebenen Fläche um, vergrößert sich der Raum auf 1.219 Liter. In unserem Testwagen ist ein großes Panoramaglasdach verbaut, was sich zwar nicht öffnen lässt, aber mit einem elektrischen Rollo verdeckt werden kann. Fällt der Sternenhimmel aufgrund einer geschlossenen Wolkendecke mal aus, simuliert man diesen mit einem – zugegebenermaßen – künstlichen gelben Ambientelicht zu beiden Seiten des Panoramadachs.

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