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Neue Modelle Neuer Kompakt-Sportler: Ford Focus RS

| Autor / Redakteur: ampnet/nic / Wolfgang Sievernich

Der neue Focus RS besitzt einen 2,3 Liter EcoBoost-Vierzylinder mit 320 PS, Allradantrieb und eine überarbeitete Aerodynamik. Der Produktionsbeginn ist für die zweite Jahreshälfte vorgesehen.

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Der neue Focus RS ist das neue Top-Model der Focus-Baureihe.
Der neue Focus RS ist das neue Top-Model der Focus-Baureihe.
(Foto: Ampnet)

Ford hat an seinem Stammsitz in Köln den neuen Focus RS vorgestellt. Die fünftürige Limousine wird von einem speziell abgestimmten 2,3-Liter-Ecoboost-Vierzylinder mit 235 kW / 320 PS angetrieben. Hinzu kommt eine Neuentwicklung des „Ford Performance“-Teams, ein innovativer Allradantrieb, der so die Grundlage für hohe Geschwindigkeiten in der Kurve schafft. Dies stellte er während der Präsentation auch mit gekonnten Drifts eindrucksvoll zur Schau.

Das in Köln gezeigte Fahrzeug ist in der Farbe „Liquid-Blau“, die gleiche Karosseriefarbe wie der neue GT, den der Konzern jüngst auf der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit der Weltöffentlichkeit gezeigt hat. Design-Elemente des neuen „RS“ entsprechen den höheren Anforderungen an die Aerodynamik und den Kühlluftbedarf des Hochleistungs-Fahrzeugs. Technologie wie „Ford Sync“ kommen erstmals in einem in einem „RS“-Modell der Marke zum Einsatz.

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Produktion in Saarlouis

Der Focus RS ist das jüngste von über zwölf sportlichen Fahrzeugen, die der Konzern bis zum Jahr 2020 weltweit auf den Markt bringen will. „Der komplett neu entwickelte Focus RS ist ein absoluter Sportwagen, der mit Hochleistungs-Technologie und besonders innovativen Ideen die Messlatte für begeisternde Fahreigenschaften höher legt“, betont Raj Nair, als Vizepräsident der Ford Gruppe zuständig für die Produktentwicklung der Ford Motor Company weltweit.

Der Focus RS trägt als 30. Modell von Ford das RS-Logo und schreibt damit eine Geschichte fort, die von zahlreichen Technik-Trendsettern geprägt wurde. Der erste Focus RS debütierte 2002, der 305 PS starke Nachfolger kam 2009 auf den Markt. Auch die jüngste, nun vorgestellte Variante läuft im saarländischen Werk Saarlouis vom Band. Dieser RS wird der erste sein, den Ford weltweit anbietet. Der Produktionsbeginn ist für die zweite Jahreshälfte vorgesehen.

„Im neuen Focus RS spiegelt sich die ganze Leidenschaft unserer Marke wider“, unterstreicht Jim Farley, Präsident von Ford in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika. Unterstützt wurden die „Ford Performance“-Spezialisten vom US-amerikanischen Gymkhana-Star Ken Block, der auch in der Rallye-WM sowie bei Rally Cross-Wettbewerben an den Start geht. Block nahm an der Vorab-Premiere des neuen Focus RS in Köln teil – jener Stadt, in der 1968 die „RS“-Geschichte mit dem legendären Ford Taunus 15 M RS begonnen hat.

Moderner Allradantrieb

Zu den charakteristischsten Merkmalen des Focus RS zählt sein hochmoderner Allradantrieb. Er wurde vom „Ford Performance“-Team entwickelt. ER zeichnet sich durch die dynamische Drehmomentverteilung „Dynamic Torque Vectoring“ aus. Das System basiert auf gleich zwei elektronisch gesteuerten Differenzialen an der Hinterachse. Sie regeln nicht nur die Kraftverteilung zwischen vorne und hinten, sondern managen auch die Drehmomentbalance zwischen den beiden hinteren Rädern – dieses „Torque Vectoring“ wirkt sich auf das Handling und das Kurvenverhalten des neuen Focus RS positiv aus. Maximal 70 Prozent der Antriebsleistung fließen an die Hinterachse. Im Extremfall wird sie dort vollständig an ein einzelnes Rad weitergereicht.

Seine volle Leistungsfähigkeit entwickelt das Allradsystem auch dank der engen Verzahnung mit den hochmodernen Assistenz-Systemen des Basismodells. Hierzu zählen besonders die aktuellste Generation des Elektronischen Sicherheits- und Stabilitätsprogramms ESC sowie der Fahrdynamikregelung Torque Vectoring Control, die auf dem Bremssystem basiert. Zugleich erhält der neue Focus RS ein nochmals überarbeitetes Sportfahrwerk.

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