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GT-X Experimental Opel-Modelle bekommen markantere Front

| Autor/ Redakteur: Jens Rehberg / Sven Prawitz

Die PSA-Tochter Opel hat ein Konzeptauto präsentiert, das einen Ausblick auf die ab dem Jahr 2020 startenden Modellgenerationen geben soll. Vorne sind die Rüsselsheimer Autos künftig etwas zugeknöpfter.

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Kernelement der neuen Markenfront: Achsenkreuz aus Falte und dunklem Schild – die Lufteinlässe für die Kühlung wanderten entsprechend tiefer.
Kernelement der neuen Markenfront: Achsenkreuz aus Falte und dunklem Schild – die Lufteinlässe für die Kühlung wanderten entsprechend tiefer.
(Bild: Rehberg/»kfz-betrieb«)

Als Auftakt einer Markenkampagne anlässlich des 120-jährigen Jubiläums des Automobilbaus bei Opel hat der Hersteller der Presse am Dienstag (4. Dezember) in Mainz ein Konzeptauto präsentiert. Die Studie „GT-X Experimental“ soll einen Ausblick auf das Design der ab 2020 startenden Modellgenerationen geben.

Zentraler Aspekt der neuen Designlinie ist eine Markenfront, deren Kernelemente sich in Ansätzen auch am Heck der aktuellen Studie wiederfinden. Die neue Front zeichnet sich vor allem durch ein Achsenkreuz aus vertikaler „Bügelfalte“ und einem horizontal über die Front verlaufenden Schild aus, deren Zentrum der Opel-Blitz bildet. Hinter das geschlossene „Visier“ aus dunklem Plexiglas haben die Entwickler neben dem LED-Emblem die beiden LED-Matrixscheinwerfer sowie Kameras und Sensoren der entsprechenden Assistenzsysteme gepackt. Außen auffällig begrenzt wird der Schild durch die Tagfahrlichter in der bekannten Winkelform.

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Erste Designelemente am neuen Mokka

Auch am Heck verbindet das Opel-Logo die horizontale Linie der Rückleuchten mit einer vertikalen Linie, die sich von der Dachantennen-Finne bis hinunter zu einer Falte im Stoßfänger zieht. Die dunkle, breite Fläche an der Front findet sich im Innenraum in Form eines Displays wieder, das sich über knapp zwei Drittel des Armaturenträgers erstreckt.

Design-Direktor Friedhelm Engler erläuterte den Motorjournalisten die Entstehung der neuen Elemente, die teilweise aus der Rüsselsheimer Design-Historie abgeleitet sind. Etwas bemüht wirkte dagegen der Bogen, den der Designer und zuvor auch Opel-Deutschland-Chef Jürgen Keller zu den aktuell kommunizierten Markenwerten (deutsch, nahbar, begeisternd) der Rüsselsheimer schlugen. Design-Elemente aus dem jetzt vorgestellten Konzept werden sich voraussichtlich erstmals im und am neuen Mokka wiederfinden, der für 2020 angekündigt ist.

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Über den Autor

 Jens Rehberg

Jens Rehberg

stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk bei der Vogel Communications Group