Suchen

Software-Engineering Porsche investiert in Software-Start-up

| Autor: Sven Prawitz

Porsche investiert in Aurora Labs. Das Start-up bietet eine Schlüsseltechnik für effiziente Over-the-air-Updates.

Firmen zum Thema

Porsche investiert in das Software-Unternehmen Aurora Labs und will dessen Technik im VW-Konzern einführen.
Porsche investiert in das Software-Unternehmen Aurora Labs und will dessen Technik im VW-Konzern einführen.
(Bild: Porsche)

Das Start-up Aurora Labs hat in einer Finanzierungsrunde nach eigenen Angaben 23 Millionen US-Dollar einsammeln können. Wie das im Jahr 2016 gegründete Unternehmen weiter mitteilt gehören zu den Investoren LG, Porsche und Toyota, die sich jeweils über ihre Investment-Sparten beteiligen.

Porsche hatte bereits Mitte August bekannt gegeben, sich mit 2,5 Millionen an Aurora Labs zu beteiligen. „Die Technologie eignet sich insbesondere für effiziente und sichere Softwareaktualisierungen über eine Funkschnittstelle“, heißt es in einer Mitteilung der Porsche SE. Die Software des Start-ups soll in zwei Jahren serienreif sein und dann bei den einzelnen Marken des Volkswagen-Konzerns zu Einsatz kommen.

Software over the air

Aurora Labs hat sich auf die Validierung und Verifizierung von Software spezialisiert. Das Unternehmen setzt dabei eine Technik ein, die maschinelles Lernen verwendet. Damit könne die Update-Zeit von Software im Fahrzeug gegenüber heute verfügbaren Systemen um bis zu 90 Prozent reduziert werden, heißt es in der Porsche-Mitteilung weiter.

„Automobilhersteller rüsten sich zudem für die Umsetzung der neuen UNECE-WP.29-Vorschriften“, begründet Zohar Fox, CEO von Aurora Labs, das Interesse an seinem Unternehmen. Neue internationale Regularien, wie die des Weltforums für die Harmonisierung von Fahrzeugvorschriften (UNECE WP.29), erfordern die Rückverfolgbarkeit und Sicherheit von Softwareupdates. In Japan soll die genannte Vorschrift voraussichtlich 2021 in Kraft treten.

(ID:46871929)

Über den Autor

 Sven Prawitz

Sven Prawitz

Technikjournalist