Digitalisierung

SAIC, Nico Rosberg und Alpine investieren in What3Words

| Redakteur: Svenja Gelowicz

Einer der neuen Investoren des Sprachsoftware-Start-ups What3Words ist Nico Rosberg.
Einer der neuen Investoren des Sprachsoftware-Start-ups What3Words ist Nico Rosberg. (Bild: What3Words)

Das Adresssystem-Start-up What3words hat neue Geldgeber: SAIC Capital, der ehemalige Formel-1-Champion Nico Rosberg und Alpine Electronics investieren in das Unternehmen.

In Daimlers neuer A-Klasse ist es bereits verbaut: Das Adresssystem von „What3Words“; und der Stuttgarter Automobilhersteller hält auch zehn Prozent Anteil an dem jungen Unternehmen. Geld gibt es nun auch von anderen: SAIC Capital, der Venture-Capital-Arm des chinesischen Autoherstellers SAIC Motor Corporation, der ehemalige Formel-1-Champion Nico Rosberg und Alpine Electronics – spezialisiert auf Navigationssysteme – investieren nun in das Start-up mit Sitz in London.

Auch die Navigationsspezialisten Tomtom und Sygic wollen die Dreiwortadressen von What3Words einsetzen. An der jüngsten Finanzierungsrunde hat außerdem der bisherige Investor Intel Capital teilgenommen.

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12.01.18 - Daimler hat sich an einer Finanzierungsrunde vom Adresssystem-Start-up What3words beteiligt und einen Anteil von rund zehn Prozent erworben. Die neuen Kompaktklasse-Modelle des Stuttgarter OEMs sollen das auf drei Wörtern basierende Adresssystem nutzen. lesen

Wie funktioniert das Adress-System von What3Words?

What3words hat nach eigenen Angaben die ganze Welt in 57 Billionen Quadrate im Format drei mal drei Meter eingeteilt und jedem dieser Quadrate eine Dreiwortadresse zugeteilt – auch dort, wo es keine herkömmlichen Straßenadressen gibt. Damit sei jeder dieser Orte eindeutig bestimmt und leicht zu merken. Ein Algorithmus setze den verwendeten Wortschatz von ungefähr 25.000 Wörtern pro Sprache so ein, dass verwechslungsträchtige Kombinationen weit auseinanderliegen und sowohl Menschen als auch Maschinen Fehler bei der Eingabe leicht bemerken können. Die Dreiwortadresse „filled.count.soap“ bezieht sich beispielsweise auf die genauen drei mal drei Meter des Eingangs des Londoner Büros von What3words.

Das System steht derzeit in 26 Sprachen zur Verfügung. Es handelt sich laut des jungen Unternehmens um das erste Adresssystem, das speziell für die Stimmeingabe konzipiert wurde.

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