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Automatisiertes Fahren

Samsung-Partnernetz: Nur mit den Besten

| Autor: Sven Prawitz

Samsung greift an: Die Übernahme von Harman verschafft dem koreanischen Elektronikkonzern Zugang zu wichtigen Kunden. Die Pläne gehen jedoch weit über das bestehende Geschäft hinaus. Beim automatisierten Fahren möchte sich Samsung ganz vorne positionieren.

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Die Samsung-Programmierer arbeiten derzeit an einem Software Development Kit.
Die Samsung-Programmierer arbeiten derzeit an einem Software Development Kit.
(Bild: Samsung)

Intel ist nicht mehr der größte Chiphersteller der Welt. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ kürzlich berichtete, hat Samsungs Chip-Sparte beim Jahresumsatz den bisherigen Branchengiganten um etwa neun Prozent übertroffen: 69 Milliarden Dollar setzte Samsung mit seinen Halbleitern um. Der koreanische Konzern ist in den meisten seiner Geschäftsfeldern Marktführer oder ganz vorne dabei. „Daher ist die Expansion in ein neues Segment wünschenswert“, begründet Dave Anderson, Director of Technology des Bereichs Smart Machines, Samsungs Übernahme des Zulieferers Harman.

Samsungs Partnernetzwerk „Drvline“

Das bestehende Geschäft Harmans soll nicht nur fortgeführt, sondern zudem stark ausgebaut werden. Vor allem in den Zukunftsfeldern der Autoindustrie – Assistenzsysteme, automatisiertes Fahren, Konnektivität und Cloud-Anwendungen – sieht der Elektronikkonzern gute Chancen. Anfang Januar verkündete Samsung in Las Vegas, eine Plattform aufbauen zu wollen, um verschiedene Soft- und Hardware-Technologien für das automatisierte Fahren zu entwickeln. Diese Plattform heißt Drvline (gesprochen: Driveline).

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 Sven Prawitz

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Technikjournalist