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Neue Modelle Superb-Kombi soll Skoda Absatzschub bringen

| Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Jens Scheiner

Skoda erwartet einen weiteren Absatzschub. Auch die letzten Modellneuerungen hatten bereits die Zulassungen erhöht. Diesen Trend soll der Superb-Kombi zum Jahresende verstärken.

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Skoda bringt nach dem Start der Superb-Limousine im Juni auch die Kombiversion des Modells auf den Markt.
Skoda bringt nach dem Start der Superb-Limousine im Juni auch die Kombiversion des Modells auf den Markt.
(Foto: Andreas Grimm)

Skoda will mit dem neuen Superb-Kombi die Verkäufe in zweifacher Hinsicht erhöhen. Einerseits direkt durch ein steigendes Interesse der Fuhrparkmanager, Gewerbetreibenden und Selbstständigen, andererseits „durch eine positive Ausstrahlung des neuen Flaggschiffs auf die gesamte Skoda-Modellfamilie“, sagte Imelda Labbé, die Geschäftsführerin von Skoda Deutschland, anlässlich eines Pressetermins in Rottach-Egern.

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Position am Markt weiter ausbauen

Konkrete Vertriebserwartungen wollte Labbé auf Nachfrage nicht nennen, doch dass das Vertriebsergebnis des Vorjahres mit knapp 14.400 Einheiten spätestens 2016, dem ersten vollen Verkaufsjahr, deutlich übertroffen werden soll, liegt auf der Hand. Selbst im laufenden Jahr hat Skoda bisher den Absatz des Superb trotz des Modellwechsels in beiden Karosserievarianten fast stabil gehalten (per Ende Mai – 1,7 Prozent), die Autopresse spart nicht mit Lob und der Importeur selbst verkündet, seine „Position als anerkannter Kombi-Anbieter weiter ausbauen“ zu wollen.

Kombi in Deutschland sehr beliebt

Um den Effekt des Modellauslaufs zu begrenzen, ist der Kombi bereits im Handel bestellbar, die Produktion im tschechischen Kvasiny ist angelaufen. Sehen können die Käufer das Modell allerdings erst auf der IAA in Frankfurt und mit dem Ende der Automesse ab dem 26. September dann bei den Skoda-Händlern. Die Anlagen, in Deutschland ein Publikumserfolg zu werden, hat der Superb-Kombi schon rein statistisch. Während sich 71 Prozent der Neuwagenkäufer hierzulande für die Kombiversion eines Mittelklassewagens entscheiden, lag die Quote beim Superb zuletzt bei 90 Prozent. Der Kombi kommt folglich sowohl im Privat- wie im Flottenmarkt überdurchschnittlich gut an.

Daneben dürften die technischen Eckdaten des Mittelklasse-Kombis den Skoda-Verkäufern gute Argumente an die Hand geben, um gegen die klassischen Wettbewerber Ford Mondeo oder Opel Insignia zu punkten. Daneben dürfte mit dem Superb Kombi auch mancher kühl kalkulierende Flottenmanager überlegen, ob es noch ein Audi, BMW oder Mercedes sein muss – auch wenn die Skoda-Geschäftsführerin offiziell keine Eroberungsziele in dieser Richtung formuliert.

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