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Neue Modelle Tesla Model 3: Das Auto zum Kult

| Autor/ Redakteur: Ampnet / Jeff Jablansky und Jens Meiners / Jens Scheiner

Am Abend des 31.3. hatte Musk Kunden und ausgewählte Pressevertreter ins kalifornische Hawthorne geladen, um dem neuen Model 3 Reverenz zu erweisen.

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Der Elektroautohersteller Tesla hat sein erstes strombetriebenes Fahrzeug für den Massenmarkt vorgestellt.
Der Elektroautohersteller Tesla hat sein erstes strombetriebenes Fahrzeug für den Massenmarkt vorgestellt.
(Foto: Tesla)

Um 20:30 Ortszeit am 31. März begab sich der exzentrische Milliardär auf die Bühne, um das neue Modell zu präsentieren – seine vierte Baureihe, der lange erwartete „Tesla für die Massen.“ 276.000 Vorbestellungen für seine neue Mittelklasse-Limousine Model 3 will Firmenchef Elon Musk eingesammelt haben, und laut Auskunft der Webseite kostet jede Reservierung 1.000 US-Dollar.

Die fünfsitzige Fließheck-Limousine zeichnet sich durch eine gefällige Formgebung aus; es fehlt ihr allerdings nicht nur ein Kühlergrill, sondern auch eine große Heckklappe. Model 3 soll mit ein- bzw. zweiachsigem Antrieb auf den Markt kommen; selbst in der Einstiegsversion wird er in weniger als sechs Sekunden von 0 auf 100 km/h sprinten. 350 Kilometer Reichweite sind pro Ladung möglich. Auch die Hardware für den „Autopiloten“, also die Sensoren für autonomes Fahren, ist an Bord. Das heißt bei Tesla: Für die Freischaltung wird man extra zahlen müssen.

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Gleiches gilt wohl auch für das „Supercharging“, also das Nachladen an der von Tesla zur Verfügung gestellten Schnellade-Infrastruktur. Die Technik sei eingebaut, verkündete Musk. Dass ihre Nutzung im Preis inbegriffen sei, wurde nicht gesagt.

Im Rahmen der Mitfahrt auf geschlossenem Kurs konnten wir vor allem eines lernen: Der Prototyp fährt. Vom angehobenen Rücksitz aus ist die Rundumsicht beeindruckend, nicht zuletzt dank Glasdach und niedriger Gürtellinie. Das luftige Interieur kommt gänzlich ohne klassisches Armaturenbrett aus; Informationen werden über einen riesigen Bildschirm vermittelt, der aus dem Zentralträger herauswächst. Die Luftfederung zeigt noch Abstimmungsbedarf, und das Beschleunigungserlebnis kommt auch in der zweimotorigen Variante keineswegs an das des großen Model S heran. Die Struktur besteht aus Aluminium und Stahl; mehr war aus den Tesla-Repräsentanten nicht herauszubekommen.

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