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Zukauf Timing-Architects wird Teil von Vector Informatik

Redakteur: Sven Prawitz

Die Vector Informatik hat das Regensburger Unternehmen Timing-Architects übernommen. Vector erweitert somit sein Portfolio für Multi-Core-Echtzeitsysteme. Bereits seit dem Jahr 2016 hatte Vector eine 49-Prozent-Beteiligung.

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Vector Informatik setzt seinen Wachstumskurs fort: Neuester Zukauf ist Timing-Architects Embedded Systems.
Vector Informatik setzt seinen Wachstumskurs fort: Neuester Zukauf ist Timing-Architects Embedded Systems.
(Bild: Vector)

Das Technologieunternehmen Timing-Architects Embedded Systems GmbH (TA) aus Regensburg wurde von der Vector Informatik GmbH übernommen. Der Stuttgarter Spezialist für Automotive Embedded Electronics erweitert dadurch sein Portfolio im Bereich von Multi-Core-Echtzeitsystemen. Die mehrjährige Zusammenarbeit zwischen den beiden IT-Firmen wurde bereits im Jahr 2016 durch eine 49-Prozent-Beteiligung von Vector an Timing-Architects verstärkt. Diese Kooperation führte zu einem optimierten Zusammenspiel zwischen der „TA Tool Suite“ und der Multi-Core-fähigen Autosar-Basissoftware „Microsar“ von Vector. Außerdem wurde der internationale Vertrieb der Tool Suite mittels der Vector Niederlassungen aufgebaut.

Standort Regensburg bleibt

Für Dr. Michael Deubzer, Geschäftsführer und Mitgründer von Timing-Architects, ist die Integration von TA in Vector ein konsequenter Schritt: „Es ist schön zu sehen, dass sich die TA Tool Suite mit einem starken Autosar-Fokus weiterentwickelt.“

Das knapp 40-köpfige Team von TA soll die eigene Tool Suite weiter ausbauen und die Integration in die Vector Werkzeuge wie „DaVinci Configurator Pro“ und „PREEvision“ intensivieren. Zusätzlich soll sich das Team auf die Beschleunigung der Software-Integration im Bereich Hochleistungs-Echtzeit-Plattformen fokussieren. Der Firmenstandort von Timing-Architects in der Techbase Regensburg wird nach eigenen Angaben weitergeführt.

Über Multi-Core-Prozessoren

Multi-Core-Prozessoren bieten durch ihre erhöhte Rechenleistung beste Voraussetzungen für innovative Softwareanwendungen in Fahrzeugen, etwa für ADAS-Systeme. Wenn Applikationen verteilt auf mehreren Cores laufen, entstehen allerdings Laufzeitverluste durch Datenkommunikation zwischen den Cores. Für zeitkritische Anwendungen besteht daher die Herausforderung, die optimale Verteilung der Applikationssoftware zu finden.

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