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Fahrerassistenzsysteme Volkswagen optimiert Verkehrszeichenerkennung

| Redakteur: Sven Prawitz

Volkswagen hat seine Verkehrszeichenerkennung optimiert: Drei Quellen sollen für eine hohe Zuverlässigkeit des Systems sorgen. Bei stärkerem Regen werden zudem die Tempolimits mit dem Zusatz „Bei Nässe“ angezeigt.

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VW hat die Verkehrszeichenerkennung optimiert: Nun sollen auch Zusatzzeichen und verschmutzte Schilder erkannt werden können.
VW hat die Verkehrszeichenerkennung optimiert: Nun sollen auch Zusatzzeichen und verschmutzte Schilder erkannt werden können.
(Bild: Volkswagen)

Die neue Generation der Verkehrszeichenerkennung bei Volkswagen soll innerhalb der Systemgrenzen in Echtzeit über die wichtigsten Ge- und Verbotshinweise entlang der Fahrstrecken informieren. Das System erfasst im Rahmen der Systemgrenzen mit einer Kamera die relevanten Verkehrszeichen und bildet sie je nach Fahrzeugausstattung in der Multifunktionsanzeige, im Display des Radio- und Navigationssystems und/oder im Head-up-Display ab. Angezeigt werden beispielsweise Geschwindigkeitsbegrenzungen, Ortsausgangsschilder, Überholverbote sowie Zusatzzeichen – ebenso die entsprechenden Aufhebungszeichen. Damit die Infos möglichst akkurat sind, soll der Bordrechner drei Quellen miteinander vergleichen: die von der Kamera erkannten Verkehrszeichen, Informationen des Navigationsgeräts und aktuelle Fahrzeugdaten. Volkswagen gibt an, dass dadurch in bestimmten Fällen verschmutzte oder beschädigte Schilder korrekt angezeigt werden können. Außerdem berechne das System, ob Verkehrszeichen plausibel, relevant und aktuell gültig sind. Eine Zusatzfunktion ist die Darstellung jener Tempolimits, die den Zusatz „Bei Nässe" tragen. Hierfür ermittelt der Regensensor die Niederschlagsmenge: Übersteigt die Wassermenge einen bestimmten Grenzwert, sollen die entsprechenden Tempolimits angezeigt werden.

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