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VW Passat: Die neue Business-Class

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Umfangreiches Motorenangebot

Zu diesem Bild eines Premium-Produkts passt das Motorenangebot. Volkswagen bietet moderne Vierzylinder-TSI-Benziner mit 1,4; 1,8 oder 2,0 Liter Hubraum, die ein Leistungsspektrum von 125 bis 280 PS abdecken. Wichtiger noch zumindest in Deutschland und Europa sind die TDI-Motoren. Der Passat kann mit einem 1,6-Liter-Diesel (120 PS) oder einem 2,0-Liter ausgerüstet werden. Letzterer wird in drei Leistungsstufen mit 150, 184 oder 240 PS erhältlich sein. Vor allem die Werte des stärksten Selbstzünders lassen einiges erhoffen.

Die 240-PS-Variante wird von zwei Turboladern unterstützt, entwickelt 500 Nm Drehmoment und ist stets einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) versehen. Wie die Benziner-Spitzenmotorisierung ist auch beim stärksten Diesel Allrad immer an Bord. Trotzdem sollen im Durchschnitt nur 5,3 Liter pro 100 Kilometer durch die Leitungen fließen. VW verweist stolz darauf, dass es sich hier um den derzeit stärksten Vierzylinder-Diesel der Welt handelt.

Neuer VW Passat: Aufbruch in die Premiumklasse

Plug-in-Hybrid folgt später

Zu einem späteren Zeitpunkt will Volkswagen einen Plug-in-Hybriden nachschieben. Der wird eine Kombination aus Benzinmotor (1,4-Liter, ca. 160 PS) und Elektromotor (ca. 109 PS) an Bord haben. Im Prinzip handelt es sich dabei um die gleiche Technik, wie sie in den Plug-in-Hybriden Audi A3 e-tron und im Golf GTE zum Einsatz kommt. Der Passat soll rein elektrisch bis zu 50 Kilometer fahren können, die Gesamtreichweite um die 1.000 Kilometer betragen. Ein Mittelklasse-Fahrzeug mit diesem Anspruch muss auch in Sachen Assistenzsysteme ganz vorne mitfahren.

Der neue Passat kann gegen Aufpreis mit allerlei feinen Sachen ausgerüstet werden. Zum Beispiel mit einem Stauassistenten, der bis zum Stillstand abbremst oder mit einem Notbremssystem, das sogar auf überraschend aus einer Parklücke laufende Menschen noch reagieren kann. Für Anhänger von Anhängern dürfte der neue Trailer-Assist eine echte Hilfe sein, der das schwierige Rangieren mit einem Anhänger übernimmt.

Auch wieder als „CC“

Einen Passat CC wird es nicht mehr geben – einen CC allerdings schon. Nur wird der eben nicht mehr „Passat“ im Namen tragen. Während der neue Passat für VW-Chef Martin Winterkorn nichts weniger als eine „neue Ära in der Mittelklasse“ einläuten soll, darf der neutrale Beobachter zumindest konstatieren, dass die achte Generation des Erfolgsmodells ein Stück Luxus in die häufig graue Mittelklasse bringt. Zum Luxus einer Mercedes C-Klasse oder des nächsten A4 hält der Passat aber dann doch noch Abstand – zum Glück auch preislich.

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