Neue Mobilität

VW testet autonomes Parken am Hamburger Flughafen

| Redakteur: Svenja Gelowicz

Anfang des kommenden Jahrzehnts soll das autonome Parken für erste Test-Kunden in ausgewählten Parkhäusern zur Verfügung stehen.
Anfang des kommenden Jahrzehnts soll das autonome Parken für erste Test-Kunden in ausgewählten Parkhäusern zur Verfügung stehen. (Bild: Volkswagen)

Volkswagen stellt eine Technologie für autonomes Parken am Hamburg Airport vor. Im Parkhaus des Flughafens fahren Autos der Marken VW, Audi und Porsche auf Basis von Kartendaten selbstständig zu einem freien Parkplatz. Bildmarker bieten den Fahrzeugen dabei Orientierung.

Der Volkswagen-Konzern testet eine Technologie für autonomes Parken am Hamburger Flughafen. Auf Basis einer Parkhaus-Karte navigieren die Fahrzeuge der Marken Volkswagen, Audi und Porsche selbstständig zu den ihnen zugewiesenen freien Parkplätzen. Orientierung soll ihnen im Parkhaus installierte Bildmarker bieten. Der Vorteil sei die einfache Umsetzbarkeit in grundsätzlich jedem Parkhaus. Anfang des kommenden Jahrzehnts soll die Funktion für erste Kunden in ausgewählten Parkhäusern zur Verfügung stehen.

Die in Hamburg erstmals der Öffentlichkeit gezeigte Funktion zum autonomen Parken hat die Forschungsabteilung laut VW bereits verlassen und ist derzeit im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium. Zu Beginn des kommenden Jahrzehnts soll die Funktion für erste Fahrzeuge aus dem Volkswagen Konzern bestellbar sein.

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Stufenweise autonomes Parken einführen

VW bietet das autonome Parken im ersten Schritt in ausgewählten Parkhäusern im Exklusiv-Verkehr an, das heißt: in separaten Parkhaus-Bereichen, die nicht für Menschen zugänglich sind. Bis zum Betrieb im Exklusiv-Verkehr würde das autonome Parken umfangreich getestet – tausende Parkvorgänge werden an unterschiedlichen Orten weltweit durchgeführt und analysiert. Parallel erfolgt die Absicherung durch Simulationen.

Nächster Schritt sei der Betrieb im Mischverkehr, das heißt autonom parkende Fahrzeuge sollen sich in denselben Parkhausbereichen wie Autos mit Fahrer fortbewegen. Die Vision: Autonom parkende Fahrzeuge auch auf öffentlichen Parkplätzen, wie beispielsweise vor dem Supermarkt.

Sensorik: Fahrzeuge verfügen über aktive Umfelderkennung

Die Fahrzeuge mit der autonomen Parkfunktion werden alle mit einer aktiven Umfelderkennung ausgestattet sein. Diese soll Objekte erkennen und entsprechend reagieren, sei es durch Ausweichen, Abbremsen oder komplettes Stoppen. Dazu werden Fahrzeuge mit einem Sensoren-Set ausgestattet wie beispielsweise mit Ultraschall, Radar sowie Kamera. Die Verarbeitung der Daten erfolgt in einem zentralen Steuergerät des Autos.

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