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Zulieferer ZF investiert in Radarzentrum in Frankreich

| Redakteur: Jens Scheiner

Die ZF Friedrichshafen AG investiert etwa 2,9 Millionen Euro in ihr Radarzentrum in Brest, Frankreich.

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ZF investiert 2,9 Millionen Euro in ihr Radarzentrum in Frankreich.
ZF investiert 2,9 Millionen Euro in ihr Radarzentrum in Frankreich.
(Bild: ZF TRW )

Wie der Zulieferer mitteilte werden damit neue Anlagen, Werkzeuge und Bauteile für die Entwicklung der nächsten Generation von Radarsensoren finanziert. Zudem soll die Lagerfläche um 500 Quadratmeter erweitert werden. Die Radarsysteme konstruiert, montiert und erprobt ZF am Standort Brest auf aktuell 2.200 Quadratmetern. Rund 300.000 Einheiten werden hier jährlich produziert. Bis ins Jahr 2020 soll die Stückzahl nach eigenen Angaben die Marke von einer Million überschreiten.

„Radare sind ein wesentlicher Bestandteil automatisierter Fahrsysteme“, erklärt Peter Austen, Global Portfolio Director im Bereich Fahrerassistenzsysteme der ZF-Division Aktive & Passive Sicherheitstechnik, kurz ZF TRW. „Im Zusammenspiel mit Kameras, intelligenter Steuerung und Aktuatorik ermöglichen sie teilautomatisierte Fahrfunktionen, wie beispielsweise den Highway Driving Assist einschließlich automatisierter Spurwechsel. Zusammen mit unseren Kamerasystemen ist unsere AC1.000-Familie eine ideale Lösung, um die Euro-NCAP-Anforderungen bis ins Jahr 2020 zu erfüllen.“

Seit 1999 konstruiert und entwickelt ZF TRW in Brest Radarsysteme. Die Produktion der ersten Generation begann im Jahr 2002. Mit der AC1000-Familie steht nun die fünfte Generation ins Haus.

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