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Übernahme ZF übernimmt Ingenieur-Dienstleister HDLE

Redakteur: Christian Otto

Um die Kompetenz im Bereich teilautonomes Fahren zu stärken, kauft der Zulieferer den Engineering-Spezialist aus Amtzell in Baden-Württemberg. Das dortige Team umfasst 50 Mitarbeiter.

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ZF baut mit dem Zukauf des Fahrassistenzsysteme-Spezialisten HDLE die eigenen Fähigkeiten beim Thema teilautonomes Fahren aus.
ZF baut mit dem Zukauf des Fahrassistenzsysteme-Spezialisten HDLE die eigenen Fähigkeiten beim Thema teilautonomes Fahren aus.
(Foto: ZF)

Zum 1. Juli 2015 soll das Entwickler-Team der HDLE GmbH ein Teil des ZF-Konzerns werden. Das soll den Friedrichshafenern zusätzliche Technologiekompetenz für Fahrerassistenzsysteme bringen.

Die von HDLE übernommenen Mitarbeiter werden laut ZF in die Zentrale Forschung und Entwicklung (F&E) der neuen Mutter integriert. Mit den Entwicklern übernimmt der Technologiekonzern auch mehrere Testfahrzeuge sowie bisherige Entwicklungsergebnisse.

Rare Spezialisten

„Die neuen Mitarbeiter bringen viel Know-how und Erfahrung aus Projekten für diverse Pkw- und Nutzfahrzeugkunden mit“, sagt Dr. Stefan Sommer, der auch für F&E zuständige Vorstandsvorsitzende von ZF. „Sie sind rar im Markt und ergänzen unser Software-Entwicklerteam am Konzernsitz Friedrichshafen.“

Im Zukunftsfeld teilautonomes Fahren stärkt ZF unter anderem die „Surround View“-Technologie. Dabei erfassen Kameras die Umgebung rund um das Fahrzeug und übertragen die Bilder auf ein Display. So werden Gefahren wie herannahender Querverkehr frühzeitig erkannt und die Fahrer – oder auch das Fahrzeug selbst – können reagieren. Auch Fußgänger oder Radfahrer seitlich vom Fahrzeug oder hinter ihm geraten ins Blickfeld des Fahrers. Mit dem Rundum-Blick lässt sich nicht zuletzt das Rangieren auf engstem Raum besser meistern.

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