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Zulieferer Automotive 2015: Digitalisierung und Leichtbau

| Redakteur: Thomas Günnel

Vernetzte Fahrzeuge und Digitalisierung standen im Oktober im Mittelpunkt der „Automotive.2015“, Österreichs größtem Branchentreff der Zulieferindustrie.

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Mehr als 250 Besucher und Experten aus der Zulieferbranche kamen im Oktober zur Automotive 2015 in die Voestalpine Stahlwelt in Linz.
Mehr als 250 Besucher und Experten aus der Zulieferbranche kamen im Oktober zur Automotive 2015 in die Voestalpine Stahlwelt in Linz.
(Foto: Automobil Cluster)

Mehr als 250 Besucher kamen zu der Veranstaltung in die Voestalpine Stahlwelt in Linz. Gäste waren zudem unter anderem DI Heinz Hollerweger, Geschäftsführer der Quattro GmbH, DI (FH) Gerhard Wölfel, Geschäftsführer BMW Motoren GmbH, Dr. Frank Ruff, Leiter Gesellschaft und Technik der Daimler AG, Werner Köstler, MBA, MSc, Senior Vice President Interior/ Electronic Solutions, von Continental Automotive GmbH sowie Ing. Harald Zachnegger, Head of Vehicle Concepts & Alternative Production Process / R&D von Mahna Steyr Engineering AG & Co KG.

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Initiative zum vernetzten Fahren

Einig waren sich die Referenten, dass die Vernetzung im Auto zum geforderten Standard der Zukunft wird. Werner Köstler, Leiter von Strategie & Transaktionen der Division Interior der Continental AG, und Beirat im Automobil-Cluster: „Sicherheit, automatisiertes Fahren, Effizienz und Digitalisierung sind die Bereiche mit dem größten Wachstumspotenzial. Softwarekompetenz ist aus meiner Sicht auch das Kriterium, an dem sich die Zukunftsfähigkeit vieler Zulieferer entscheiden wird.“

Im Rahmen der Veranstaltung stellten die Projektpartner die Initiative „Connected Mobility – die smarte Zukunft“ vorgestellt. In der Initiative arbeiten Unternehmen aus dem Automobilbereich und dem IT-Sektor miteinander an neuen Digitalisierungskonzepten der Mobilität. Initiatoren der Arbeitsplattform sind der Automobil- und der IT-Cluster der oberösterreichischen Wirtschaftsagentur Business Upper Austria. Wolfgang Komatz, Mitbegründer der Initiative Connected Mobility: „Wenn die Autohersteller das rasante Tempo der IT-Branche für sich nutzen und mitgehen wollen, müssen beide Industrien intensiv zusammenarbeiten. Für die Software-Entwickler steht wiederum ein neuer großer Markt offen. Mit der Initiative „Connected Mobility“ haben wir die im europäischen Raum einzigartige Möglichkeit geschaffen, die Zukunft gemeinsam zu gestalten.“

Leichtbau und Internationalisierung

Neben dem Diskussionsthema Connected Mobility standen zudem der Stellenwert von Leichtbaukonzepten für die neue Mobilität und die Internationalisierung als wichtiges Standbein für Zulieferunternehmen im Fokus –. in zwei Podiumsdiskussionen mit hochkarätigen Sprechern aus der Leichtbauplattform A2LT (Advanced Austrian Lightweight Technology) und von Internationalisierungsexperten unter anderem der Außenwirtschaft Austria.

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