Top-100-Automobilzulieferer Erstmals ein chinesischer Zulieferer in den Top 10

| Aktualisiert am 19.07.2021Autor: Sven Prawitz

Weniger als zehn Zulieferer konnten 2020 ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr steigern. Doch die Krise hat nicht jedes Unternehmen gleichermaßen betroffen. Erstmals ist ein Zulieferer aus China in den Top 10 vertreten.

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Im aktuellen Ranking der 100 größten Automobilzulieferer gibt es kaum Umsatzgewinner gegenüber dem Vorjahr. Die Auswirkungen der Coronakrise haben das Geschäft im Jahr 2020 verhagelt.
Im aktuellen Ranking der 100 größten Automobilzulieferer gibt es kaum Umsatzgewinner gegenüber dem Vorjahr. Die Auswirkungen der Coronakrise haben das Geschäft im Jahr 2020 verhagelt.
(Bild: Thomas Günnel/Automobil Industrie)

Erstmals ist in der von Berylls Strategy Advisors erhobenen Liste der weltweit größten Automobilzulieferer ein chinesisches Unternehmen in den Top 10: Weichei Power konnte seinen Umsatz – vor allem durch Übernahmen – gegenüber 2019 steigern. Überhaupt sind Umsatzgewinner im diesjährigen Ranking kaum zu finden. Von den 100 gelisteten Unternehmen konnten nur acht ihren Umsatz im Vergleich zu 2019 steigern. Jan Dannenberg, Jürgen Simon und Maximilian Zipf von der Beratung Berylls haben die Details zur neuen Tabelle der 100 größten Zulieferer zusammengefasst.

Im vergangenen Jahr haben es neunmal so viele chinesische Zulieferer in die Top 100 geschafft wie vor zehn Jahren.

Aus dem Artikel „Top-100-Automobilzulieferer: Eine Branche im Umbruch“

Gewinner: Infineon, Verlierer: Thyssenkrupp

Unter den deutschen Zulieferern konnte lediglich Infineon seinen Umsatz steigern. Größter Verlierer ist hier die Automotive-Sparte von Thyssenkrupp: Deren Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um ein Drittel eingebrochen. Trotz Umsatzverluste konnten beispielsweise Aunde, Dräxlmaier, Eberspächer und Mann & Hummel Plätze gutmachen.

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 Sven Prawitz

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Fachredakteur, »Automobil Industrie« und Next Mobility