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Magna Lighting übernimmt Olsa

| Autor: Sven Prawitz

Der Zulieferer Magna baut sein Lichtgeschäft durch die Übernahme von Olsa aus. Der Transaktionswert soll bei 230 Millionen Euro liegen. Vorbehaltlich der Genehmigung soll der Zukauf noch im Jahr 2018 abgeschlossen werden.

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Magna Lighting kauft den Zulieferer Olsa und erweitert so seine Kapazitäten bei Lichttechnik. Im Bild: Ein Scheinwerfer des Chevrolet Traverse mit LED-Tagfahrlicht und „D-Optic“ LED-Abblendlicht von Magna.
Magna Lighting kauft den Zulieferer Olsa und erweitert so seine Kapazitäten bei Lichttechnik. Im Bild: Ein Scheinwerfer des Chevrolet Traverse mit LED-Tagfahrlicht und „D-Optic“ LED-Abblendlicht von Magna.
(Bild: Matt Hoover)

Der Automobilzulieferer Magna hat einen Vertrag zur Übernahme von Olsa (kurz für Optical Lighting Systems Automotive) unterzeichnet. Damit sollen die Kapazitäten des Unternehmens erweitert werden, um Scheinwerfer, Rückleuchten und andere Beleuchtungsprodukte weltweit zu entwerfen, zu konstruieren und herzustellen. Magna gibt den Transaktionswert mit rund 230 Millionen Euro an. Vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung und anderer Standard-Closing-Bedingungen wird erwartet, dass das Geschäft vor Ende 2018 abgeschlossen wird.

Wachstumsmarkt Lichttechnik

John O'Hara, President von Magna Lighting sagt: „Beleuchtung ist aufgrund der zunehmenden Integration von Elektronik und dem Wunsch der Automobilhersteller, ihre Fahrzeuge durch Styling zu differenzieren ein Wachstumsbereich.“ Mit der Übernahme von Olsa verfügt Magna weltweit über insgesamt elf Produktionsstätten für Beleuchtung und zwei Entwicklungszentren.

Zuletzt hatte LG Electronics den österreichischen Lichtspezialisten ZKW für 1,1 Milliarden Euro übernommen. Durch die stärkere Integration von Elektronik in die Lichttechnik ist damit ordentlich Bewegung in den Markt der Zulieferer für Lichttechnik gekommen.

Über Olsa

Olsa, mit Sitz in Turin, beliefert Autohersteller mit Beleuchtungsprodukten. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.500 Mitarbeiter und unterhält Produktionsstätten in Italien, Polen, Brasilien, China und Mexiko. Zu den Kunden zählten im Jahr 2017 der Volkswagen-Konzern, die BMW Group, Daimler und FCA. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz bei etwa 242 Millionen Euro.

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 Sven Prawitz

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Technikjournalist