Fahrbericht

Mazda MX 5: Fahrspaß aus Tradition

| Autor: Jens Scheiner

Die vierte Generation des Mazda MX 5 ist optisch und technisch der Neuzeit anpasst.
Die vierte Generation des Mazda MX 5 ist optisch und technisch der Neuzeit anpasst. (Bild: Mazda)

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Die vierte Generation des Mazda MX 5 hat es in sich: leichter, sicherer, sportlicher und vor allem preisgünstig. Wir testeten den 2,0 Liter Roadster Skyactive-G mit einer Leistung von 160 PS.

Ende der 1980er war das Segment der klassischen Roadster aufgrund verschärfter Sicherheitsbestimmungen nahezu ausgestorben. Bis Mazda im Jahr 1989 den zweisitzigen Cabrios neues Leben einhauchte. Zu dieser Zeit konnte noch keiner ahnen, dass sich diese Erfolgsstory bis ins Jahr 2016 fortschreiben wird. Zwischen Februar 1989 und April 2016 setzte Mazda mehr als eine Million MX 5 ab. Kein Sportwagen verkaufte sich öfter. Mit der vierten Generation kehren die Japaner, zumindest was die Größe angeht, ins Jahr 1989 zurück, denn der neue MX 5 ist mit 3,92 Meter fast so lang wie die erste Generation. Neben der Größe und der Tatsache, dass ein Roadster ein Fahrzeug mit aufklappbarem Stoffverdeck ist, hat der Sportwagen aber kaum etwas mit dem Ur-MX 5 zu tun.

Nichts für große Menschen

Im Vergleich zum Vorgänger ist die neue Generation zehn Zentimeter kürzer und auch der Radstand ist mit 2,31 Meter geschrumpft. Dadurch wird die Passagierkabine zwar kleiner, aber nicht wesentlich enger. Trotzdem passen beim Alltagstest Personen mit einer Körpergröße von 1,90 Meter und mehr bei geschlossenem Verdeck – trotz mehrfacher Versuche – nicht in den Sportwagen. Glücklicherweise besitzt der Autor mit 1,77 Meter und sportlicher Statur die optimalen Maße für das Fahrzeug. Der Einstieg in den Roadster bleibt mühsam. Gefühlt sitzt man als Fahrer auf der Straße.

Umso einfacher entpuppt sich das Öffnen des Verdecks: Entriegeln des Hakens am Windschutzscheibenrahmen, mit einer Hand nach hinten werfen, kurz nachgedrückt und fertig. Der Windschott leistet gute Arbeit, die Verwirbelungen sind gering und der Geräuschpegel auch. Bei geschlossenem Zustand wird es ab einer Geschwindigkeit von 130 km/h etwas lauter.

Die Qualität im Innenraum stimmt: Das verstellbare Lederlenkrad liegt gut in der Hand, die Sportsitze geben einen guten Seitenhalt und das Leder ist hochwertig verarbeitet. Beim Cockpit dominiert der große, mittig platzierte Drehzahlmesser - links davon Bordcomputer, rechts Geschwindigkeitsanzeige. Assistenzsysteme wie Ausparkhilfe, Spurhaltewarner und Totwinkelsassistent gehören heutzutage ebenso zum Ausstattungsangebot wie ein Touchscreen. Der Sieben-Zoll-Bildschirm lässt sich auch mittels Sprachsteuerung und Drehdrücksteller in der Mittelkonsole steuern.

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