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Automatisiertes Fahren Neue Teststrecke in Baden-Württemberg

| Autor/ Redakteur: Hanne Schweitzer/SP-X / Sven Prawitz

Längst sind automatisierte Fahrzeuge nicht nur auf abgesperrten Teststrecken, sondern auch im realen Straßenverkehr unterwegs. Neuerdings auch auf insgesamt etwa 200 Kilometern rund um Karlsruhe, Heilbronn und Bruchsal.

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Verkehrsleitstelle des Karlsruher Verkehrsverbunds.
Verkehrsleitstelle des Karlsruher Verkehrsverbunds.
(Bild: Karlsruher Verkehrsverbund)

Ein besonders umfassendes Testfeld ist jetzt in Baden-Württemberg eröffnet worden: Die insgesamt 200 Kilometer rund um Karlsruhe, Heilbronn und Bruchsaal umfassen urbane Bereiche mit Auto-, Fahrrad- und Fußgängerverkehr, Tempo-30-Zonen, städtische Parkhäuser, Wohngebiete, Landes- und Bundesstraßen sowie Autobahnabschnitte.

Sollen Autos künftig ohne Fahrer unterwegs sein, müssen sie die komplexesten Alltagssituationen meistern können. Um das zu trainieren, fahren automatisierte Fahrzeuge deutschlandweit auf Teststrecken – ganz normalen Straßen mit Alltagsverkehr, die lediglich mit spezieller Technik ausgerüstet sind.

Baden-Württemberg stellt 2,5 Millionen Euro bereit

Hier können Autohersteller und andere Firmen ebenso wie Forschungseinrichtungen Technik und Dienstleistungen rund um das vernetzte und automatisierte Fahren im alltäglichen Straßenverkehr erproben – automatisierte Autos ebenso wie selbstfahrende Busse, die Straßenreinigung oder Zustelldienste. Ein Sicherheitsfahrer ist immer an Bord. Dafür wurden in der Aufbauphase unter anderem hochgenaue 3D-Karten von dem Gebiet erstellt sowie Sensoren zur Echtzeiterfassung des Verkehrs und seiner Einflussfaktoren – zum Beispiel das Wetter – installiert. Für Konzeption, Planung und Aufbau des Testfelds hat das Landesverkehrsministerium 2,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

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