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Studie OEMs attraktivste Arbeitgeber bayerischer Studenten

| Redakteur: Jens Scheiner

Die Automobilhersteller sind für die Studierenden wirtschaftsnaher Studiengänge in Bayern die bevorzugten Arbeitgeber. Sowohl bei den Nachwuchsingenieuren als auch bei den Wirtschaftswissenschaftlern liegt die BMW Group vor Audi und Porsche.

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Das Employer-Branding-Beratungsunternehmens Universum, hat in dem Zeitraum zwischen November 2013 und März 2014 in Bayern mehr als 3.200 Studierende wirtschaftsnaher Fachbereiche befragt.
Das Employer-Branding-Beratungsunternehmens Universum, hat in dem Zeitraum zwischen November 2013 und März 2014 in Bayern mehr als 3.200 Studierende wirtschaftsnaher Fachbereiche befragt.
(Foto: Tu Muenchen / Andreas Heddergott )

Laut Studienergebnis ist das wichtigste Karriereziel der Nachwuchsingenieure und jungen Ökonomen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Arbeit und dem Privaten. Ein gutes Grundgehalt, ein freundliches Arbeitsumfeld und eine sichere Anstellung machen Arbeitgeber interessant für die jungen Talente. Sehr große Unternehmen liegen in der Gunst der Studierenden vor den Mittelständlern und kleinen Unternehmen. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage des Employer-Branding-Beratungsunternehmens Universum, für die zwischen November 2013 und März 2014 in Bayern mehr als 3.200 Studierende wirtschaftsnaher Fachbereiche befragt wurden.

Große OEMs und Zulieferer dominieren

Die Unternehmen der Automobilbranche und der Automobilzulieferindustrie dominieren das Ranking sowohl bei den Studierenden der Ingenieur- als auch der Wirtschaftswissenschaften. Bei den angehenden Ingenieuren konnten neben dem Führungstrio BMW Group, Audi und Porsche auch Volkswagen auf Platz fünf, Daimler/Mercedes-Benz auf Platz acht und Continental auf dem zehnten Platz punkten. Auch die MAN Gruppe (11), Robert Bosch (14), ZF Friedrichshafen (18), Bosch Rexroth (21), Kuka Group (23) und die Schaeffler Gruppe (24) werden von den Nachwuchsingenieuren in Baden-Württemberg als besonders attraktive Arbeitgeber wahrgenommen und in die Top 30 gewählt. Aber auch Unternehmen anderer Branchen sind ganz vorne dabei: Google, der weltweit attraktivste Arbeitgeber, liegt auf dem vierten Platz, die Deutsche Lufthansa auf Platz fünf, Siemens auf dem sechsten Platz, die adidas Group auf Platz sieben und die Unternehmens- und Strategieberatung McKinsey & Company auf Platz zehn. Etwa ein Drittel der Nachwuchsingenieure und der jungen Ökonomen wünschen sich einen Berufseinstieg bei einem sehr großen Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern (32 Prozent). Fast ebenso viele präferieren ein Unternehmen mit Mitarbeiterzahlen zwischen 500 und 1.000. Mittelständler mit 100 bis 500 Mitarbeitern werden von einem Viertel der Studierenden als erster Arbeitgeber gewünscht. Nur 13 Prozent der Studierenden würden ihren Berufseinstieg gerne bei kleinen Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern haben.

Eigenschaften attraktiver Arbeitgeber

Wenn man die Studierenden fragt, was für sie einen attraktiven Arbeitgeber ausmacht, stehen ein attraktives Grundgehalt, ein freundliches Arbeitsumfeld und eine sichere Anstellung ganz oben auf der Wunschliste. Vom Management erwarten sie Entwicklung und Förderung in der Karriere, einen guten Führungsstil, offene Kommunikation und Feedback. Die angehenden Ingenieure und Nachwuchsökonomen in Bayern haben mit 41.725 Euro pro Jahr eine etwas höhere Gehaltserwartung als die Studierenden deutschlandweit, die mit einem Einstiegsgehalt von 40.085 Euro pro Jahr rechnen.

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