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Automatisiertes Fahren Ricky Hudi: „Industrie muss nun mehr denn je ihre Kräfte bündeln“

| Autor / Redakteur: Sven Prawitz / Lena Bromberger

Ricky Hudi und Stan Boland glauben, dass die Komplexität des autonomen Autos nur kollaborativ gelöst werden kann. Die Budgets für diesen Bereich werden zudem bald deutlich steigen.

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Ricky Hudi ist Mit-Gründer von TTTech Auto, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Future Mobility Technologies und Chairman des globalen Netzwerks „The Autonomous“.
Ricky Hudi ist Mit-Gründer von TTTech Auto, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Future Mobility Technologies und Chairman des globalen Netzwerks „The Autonomous“.
(Bild: TTTech Auto)

40 Milliarden Euro werden Automobilhersteller im Jahr 2030 für die Software-Entwicklung ausgeben, sagt die Unternehmensberatung Berylls. Ein Teil dieser Summe wird in die Projekte für selbstfahrende Systeme fließen. Doch die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die etablierten OEMs gerade hier ihr Risiko streuen. Das hat einige Tech-Unternehmen und Start-ups in eine gute Position gebracht – Daimler kooperiert lieber mit Nvidia als mit BMW, Volvo arbeitet künftig noch enger mit Alphabet zusammen und Amazon kauft Zoox.

Es steht außer Frage, dass die Autoindustrie den Abstand zu Tesla verringern kann!

Die Analysten von McKinsey schätzen in einem aggressiven Szenario den autonomen Mobilitätsmarkt mit 1,3 Milliarden US-Dollar im Jahr 2030 ein. Die größten Profiteure sind demnach die Anbieter diverser Mobilitätsdienste – etwa Uber, Lyft oder Didi. Der Anteil der einzelnen Technologien im Neuwagenmarkt geben die Analysten mit 28 Prozent für Fahrerassistenzsysteme des Level 2+ an. Darauf folgen der Level-4-Autobahnpilot (8 Prozent) und voll automatisierte Robotaxis (6 Prozent).

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 Sven Prawitz

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Technikjournalist