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Neue Modelle Seat Ateca: Facelift soll Erfolgskurs sichern

| Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Jens Scheiner

Mit dem Ateca war Seat 2016 in das SUV-Segment eingestiegen – noch rechtzeitig genug, um vom Boom zu profitieren. Inzwischen ist das Modell ein Topseller im Portfolio der Spanier geworden. Entsprechend wichtig ist nun die Modellpflege.

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Seat bringt ein Facelift seines Beststellers Ateca – Bestellstart soll Ende Juli sein.
Seat bringt ein Facelift seines Beststellers Ateca – Bestellstart soll Ende Juli sein.
(Bild: Seat)

Vom SUV-Boom mag man halten, was man will. Fakt ist, dass kein Händler in puncto Stückzahlen an diesem Fahrzeugsegment vorbeikommt. Das gilt insbesondere für die Seat-Partner, die mit dem Ateca vor vier Jahren einen echten Topseller in die Schauräume bekommen haben. Zeitweise musste der Verkauf quasi pausieren, weil die Produktion ausverkauft war. Entsprechend wichtig ist nun das letztlich aber eher behutsam ausgefallene Facelift des Modells.

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Preise für den 4,36 Meter langen Ateca, den es auch wieder in einer Variante des Sport-Ablegers Cupra geben wird, nennt Seat zunächst nicht. Für das aktuelle Modell sind inzwischen mindestens 22.100 Euro fällig (laut Listenpreis). Allerdings sind die SUV-Kunden auch bei Seat meist nicht knauserig. Von Anfang an entschieden sich viele Kunden für höherwertige Ausstattungslinien. Bestellstart für den Ateca ist laut Seat Deutschland „voraussichtlich ab Ende Juli 2020“.

Von Anfang an hatte sich Bernhard Bauer, Geschäftsführer von Seat Deutschland, viel vom Kompakt-SUV versprochen – das Segment setzte bei der Einführung des Ateca im Jahr 2016 gerade an, zum Überflieger zu werden. Mit 19.000 Einheiten im ersten vollen Verkaufsjahr 2017 lag der Absatz am oberen Ende der Erwartungen. Verschrecken darf man die Kundschaft des Ateca also nicht – in Deutschland wie global. Denn das Modell hat auch den Seat-Absatz insgesamt in die Erfolgsspur gebracht.

Umfangreichere Serienausstattung

„Mit dem Modelljahr 2020 fokussiert sich der Seat Ateca auf seine Kernkompetenz als Kompakt-SUV – mit einem frischeren und emotionaleren Erscheinungsbild“, heißt es nun in der Selbstbeschreibung des Importeurs. Konkret bekommt der ab Ende Juli bestellbare neue Modelljahrgang serienmäßig Voll-LED-Scheinwerfer, dynamische Blinker, ein neues Infotainmentsystem mit Spracherkennung und mehr Assistenzsysteme. Darunter sind unter anderem ein Spurhalte-Assistent sowie der Trailer-Assist für den Anhängerbetrieb. Erstmals auf der Optionsliste finden sich zudem Lenkradheizung und eine beheizte Frontscheibe.

Wer im SUV stärker an die Ursprünge des Segments erinnert sein will, kann die neue Ausstattungsvariante „Xperience“ wählen. Sie hat ein kernigeres Erscheinungsbild mit Schutzplanken für die Karosserie und angedeutetem Unterfahrschutz. Für die stärkere Offroad-Andeutung sorgt zudem die Möglichkeit, bis zu 19 Zoll große Räder aufzuziehen.

Während die drei Benziner (bis 140 kW/190 PS) lediglich technisch leicht angepasst wurden, ersetzen bei den Dieseln 2,0-Liter-Motoren die bisher angebotenen Triebwerke mit 1,6 Litern Hubraum. Die Leistungswerte ändern sich indes nicht, liegen bei 85 kW/115 PS beziehungsweise 110 kW/150 PS. Den Top-Selbstzünder mit 140 kW/190 PS gibt es zumindest zum Start nicht mehr. Wer Allrad will, findet trotzdem zwei Optionen – sowohl der 190-PS-Benziner als auch der 150-PS-Diesel sind mit der Technik zu haben.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«