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Automatisiertes Fahren Sieben Unis entwickeln Fahrzeugarchitektur

| Autor: Sven Prawitz

Sieben Universitäten entwickeln unter der Leitung der RWTH Aachen und Partnern aus der Wirtschaft eine Fahrzeugarchitektur für fahrerlose E-Autos. Damit sollen in den kommenden vier Jahren Kompetenzen in diesem Bereich am Standort Deutschland aufgebaut werden.

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Elektronik als Grundlage für automatisiertes Fahren. Ein Forschungsverbund unter der Leitung der RWTH Aachen möchte eine Referenzarchitektur für automatisierte E-Autos entwickeln.
Elektronik als Grundlage für automatisiertes Fahren. Ein Forschungsverbund unter der Leitung der RWTH Aachen möchte eine Referenzarchitektur für automatisierte E-Autos entwickeln.
(Bild: RWTH Aachen)

Sieben deutsche Universitäten wollen in den kommenden vier Jahren bei der Entwicklung eines automatisiert fahrenden Elektroautos zusammenarbeiten. Wie die RWTH Aachen am Donnerstag (8. März) beim Start des Projekts „UNICARagil“ mitteilte, sollen die Projektteilnehmer eine neue modulare und agile Fahrzeugarchitektur sowie Plattform konzipieren. Ausgehend von dieser Plattform werden vier verschiedene Anwendungsfälle vom automatisierten Familientaxi bis zur mobilen Packstation prototypisch aufgebaut und abgesichert.

Neben der Projektkoordination verantwortet die RWTH Aachen maßgeblich die Konzeption und Umsetzung der digitalen Architektur, die Konzeption und Strukturauslegung der Plattformen und der Aufbaumodule, die Entwicklung der Dynamikmodule sowie die Umsetzung einer Cloud mit entsprechender Datenerfassung.

Die Projektpartner

Das Projekt startete am 01. Februar 2018 und hat eine Laufzeit von vier Jahren. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Förderschwerpunktes „Disruptive Fahrzeugkonzepte für die autonome elektrische Mobilität“ (Auto-Dis) unterstützt. Das Projektvolumen beträgt 23,3 Millionen Euro (davon 94 Prozent Förderanteil durch BMBF). Mitglieder des Konsortiums sind: RWTH Aachen, TU Braunschweig, TU Darmstadt, Karlsruher Institut für Technologie, TU München, Universität Stuttgart und Universität Ulm sowie die folgenden Industriepartner Atlatec, flyXdrive, Imar Navigation, IPG Automotive, Schaeffler Technologies und VIRES Simulationstechnologie.

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Technikjournalist