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Neue Modelle Skoda E-SUV Enyaq bislang im Zeitplan

| Autor / Redakteur: Andreas Grimm / Jens Scheiner

Der erste rein batteriebetriebene SUV von Skoda hört auf den Namen „Enyaq“. Einen offiziellen Termin für den Marktstart gibt es bislang nicht, Marktteilnehmer haben dennoch eine Vorstellung, wann das Auto kommen dürfte.

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Skoda geht weiter in Richtung Elektro. Das erste rein batteriebetriebene E-SUV wird „Enyaq“ heißen.
Skoda geht weiter in Richtung Elektro. Das erste rein batteriebetriebene E-SUV wird „Enyaq“ heißen.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Die batterieelektrische Zukunft von Skoda wird ein Stück konkreter. Das batterieelektrische SUV, das nach bisherigen Marktinformationen gegen Jahresende kommen soll, hört auf den Namen Enyaq. Am Zeitplan für den Marktstart habe sich bislang nichts geändert, heißt es vom Importeur Skoda Auto Deutschland auf Anfrage nach einem Bericht über Verzögerungen beim VW ID 3.

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Mehr als den Namen geben die Tschechen bislang nicht gekannt, das neue Modell im Portfolio basiert aber auf der im März 2019 in Genf gezeigten Studie Vision iV. Die war mit einer Länge von 4,67 Metern fast so groß wie der Skoda Kodiaq, wirkte aber dank einer coupéhaften Form dynamischer als der große SUV. Nach der Vorstellung des Vision iV hatten Marktbeobachter erwartet, dass das E-Modell im ersten Halbjahr 2020 startet. Technisch basiert der Enyaq auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) des VW-Konzerns.

Den Start in die batterieelektrische Zukunft unterstreicht zugleich die Erweiterung der Nomenklatur bei Skoda. Begannen die konventionell angetriebenen SUV (Kodiaq, Karoq und Kamiq) mit dem Initial „K“ und endeten auf „Q“, steckt im Namen des E-SUV laut der Skoda-Presseabteilung das keltische Wort „Enya“ für „Quell des Lebens“. Daran wird folgerichtig der Buchstabe „q“ angehängt. „Das ,E‘ am Anfang des Namens steht für Elektromobilität, das ,Q‘ am Ende stellt die eindeutige Verbindung zum SUV her“, heißt es in einer Pressemitteilung. Ob nun alle künftigen E-Modelle auch mit „E“ beginnen, ist nicht bestätigt.

Mindestens zehn elektrifizierte Autos bis Ende 2022

Übernimmt der Enyaq die Antriebstechnik der Studie Vision iV, würde er von zwei E-Motoren angetrieben, die auf eine Systemleistung von 225 kW/306 PS kommen, die das Auto in rund sechs Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Die elektrische Reichweite würde dann bei einer 83 kWh großen Batterie 500 Kilometer betragen.

Ein erstes Detailfoto gibt einen ersten Ausblick auf das Design des Skoda Enyaq. Es zeigt den Schriftzug am Heck des SUV.
Ein erstes Detailfoto gibt einen ersten Ausblick auf das Design des Skoda Enyaq. Es zeigt den Schriftzug am Heck des SUV.
(Bild: Skoda)

Anlässlich der Namensvorstellung bekräftigte Skoda, dass bis Ende 2022 unter dem Dach der Submarke Skoda iV insgesamt mindestens zehn elektrifizierte Fahrzeuge auf den Markt kommen sollen. Bislang verfügbar oder bestellbar sind der Citigo-e iV und der Superb Hybrid, der Octavia Hybrid folgt in Kürze. Bis zum Jahr 2025 rechnet Skoda mit einem Verkaufsanteil von 25 Prozent elektrifizierter Fahrzeuge.

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Über den Autor

 Andreas Grimm

Andreas Grimm

Redakteur, Redaktion »kfz-betrieb«