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Automobilzulieferer ST Microelectronics sichert sich Zugang zu Siliziumkarbid-Wafer

| Autor/ Redakteur: Sven Prawitz / Maximiliane Reichhardt

Die Rohm-Tochter Sicrystal hat ein mehrjähriges Lieferabkommen mit dem Halbleiterhersteller ST Microelectronics geschlossen.

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Die Hauptverwaltung des Halbleiterherstellers ST Microelectronics in Genf.
Die Hauptverwaltung des Halbleiterherstellers ST Microelectronics in Genf.
(Bild: ST Microelectronics)

Das zu Rohm gehörende Unternehmen Sicrystal und ST Microelectronics gaben die Unterzeichnung einer mehrjährigen Liefervereinbarung für Siliziumkarbid-Wafer (SiC) bekannt. Das Abkommen habe einen Umfang von über 120 Millionen US-Dollar und soll die Lieferung moderner 150-mm-Siliziumkarbid-Wafer von Sicrystal an ST Microelectronics regeln. Der Halbleiterhersteller verzeichnet eigenen Angaben zufolge eine steigende Nachfrage nach Siliziumkarbid-Leistungshalbleitern. Erst vor etwa einem Jahr erwarb ST Microelectronics eine Beteiligung am SiC-Waferhersteller Norstel.

Rohm lieferte bis zur vergangenen Saison bspw. SiC-Power-Module an das Formel-E-Team Venturi. Mit steigenden Leistungsanforderungen an E-Antriebe und dem Bedarf an Schnellladevorgängen wird Siliziumkarbid ein wichtiger Werkstoff in der Leistungselektronik von E-Autos. So entwickelt zum Beispiel auch Bosch eigene SiC-Mikrochips. ZF arbeitet hier mit Cree zusammen und Infineon kaufte vor gut einem Jahr Siltectra.

Über Sicrystal

Sicrystal, ein Unternehmen der Rohm Gruppe, ist auf monokristalline Siliciumkarbid-Wafer spezialisiert. Die Halbleitersubstrate bilden die Grundlage für die Nutzung elektrischer Energie in Elektrofahrzeugen, Schnellladestationen und erneuerbare Energien.

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 Sven Prawitz

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Technikjournalist